Studie Schlechte Integration macht Vorteile mobiler Technologien zunichte

Redakteur: Sandro Kipar

Im Corona-Jahr 2020 haben laut einer Soti-Studie 57 Prozent der Unternehmen in Deutschland in mobile Technologie oder Sicherheit investiert. Allerdings geben die Befragten an, dass das Technologieportfolio schlecht in die eigene Infrastruktur integriert sei.

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Im Corona-Jahr 2020 stieg der Anteil an mobilen Technologien. Doch viele Unternehmen scheitern an einer richtigen Integration.
Im Corona-Jahr 2020 stieg der Anteil an mobilen Technologien. Doch viele Unternehmen scheitern an einer richtigen Integration.
(Bild: gemeinfrei / Unsplash)

Plötzlich ging es schnell und die Corona-Pandemie war in Deutschland angekommen. Für viele Arbeitnehmer in Deutschland hieß es deshalb ab März 2020: Homeoffice. Laut der Studie „A Defining Year: State of Mobility 2021 Report“, die Arlington Research im Auftrag vom IoT- und Mobile-Management-Unternehmen Soti durchgeführt hat, hat sich beim mobilen Arbeiten seitdem einiges getan. Das Marktforschungsinstitut hat 1.400 Interviews mit IT-Entscheidungsträgern aus acht Ländern geführt und kam dabei zu dem Schluss, dass in mobile Technologien zwar investiert wurde, diese jedoch nicht richtig integriert seien.

Laut des Soti-Reports haben 57 Prozent (weltweit ebenfalls 57 Prozent) der Unternehmen in Deutschland 2020 in mobile Technologien oder mobile Sicherheit investiert. Dies habe sich auch gelohnt. 58 Prozent (weltweit 67 Prozent) konnten dadurch einen positiven Return-on-Investment verzeichnen. Gleichzeitig geben allerdings 59 Prozent der Unternehmensverantwortlichen in Deutschland (weltweit 56 Prozent) an, die von ihnen eingesetzten mobilen Geräte, Apps und Systeme seien nur teilweise oder gar nicht in die Prozesse der eigenen Organisation integriert.

Bedeutung mobiler Technologien nimmt zu

„Unsere Studie zeigt die Bedeutung mobiler Technologien in Zeiten der mobilen Revolution und der Pandemie", sagt Stefan Mennecke, Vice President of Sales, Central and Eastern Europe bei Soti. „Für Unternehmen jeglicher Größe und Branche sind mobile und mit dem Internet verbundene Geräte die Voraussetzung für ihren künftigen Geschäftserfolg." Laut der Studie sind 78 Prozent der Befragten (weltweit 79 Prozent) der Meinung, dass die C-Suite ihres Unternehmens die Bedeutung mobiler Technologien jetzt viel stärker wahrnimmt als vor dem Beginn der COVID-19-Pandemie. Allerdings geben auch 58 Prozent der Unternehmen in Deutschland (weltweit 56 Prozent) an, dass sie zwar das Portfolio an mobilen Geräten im eigenen Unternehmen erweitern, jedoch Schwierigkeiten mit deren Verwaltung haben.

Soti prognostiziert, dass Unternehmen sich mit einem post-pandemischen Markt konfrontiert sehen. Dieser sei fluider, digitaler und dynamischer. Verbraucheransprüche würden steigen. Laut der Studie sind die Teilnehmer der Meinung, dass Unternehmen bessere Datenanalyse, Fehlersuche und Problemlösung implementieren müssen (68 Prozent in Deutschland, 69 Prozent weltweit). Außerdem müsse die Business Intelligence optimiert werden, um künftig unvorhergesehene Probleme bewältigen zu können (67 Prozent in Deutschland, 68 Prozent weltweit). Dafür benötigten die Befragten auch bessere Werkzeuge, um Komplikationen zu diagnostizieren (62 Prozent in Deutschland, 67 Prozent weltweit).

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