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Technologiekonzern forciert digitale Agenda Schaeffler übernimmt IT-Spezialisten Autinity

| Redakteur: Udo Schnell

Schaeffler hat das Chemnitzer IT-Unternehmen Autinity übernommen. Das Softwarehaus ist auf die digitale Zustandsüberwachung und Maschinenüberwachung spezialisiert.

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Das IT-Unternehmen Autinity ist ein Spezialisten für Maschinendatenerfassung und -auswertung.
Das IT-Unternehmen Autinity ist ein Spezialisten für Maschinendatenerfassung und -auswertung.
(Bild: Schaeffler)

Die Schaeffler-Gruppe hat Anfang Oktober 2017 die Autinity GmbH übernommen. Das in Chemnitz angesiedelte IT-Unternehmen ist spezialisiert auf digitale Maschinendatenerfassung und -auswertung. Die Übernahme ist laut Schaeffler Teil der Umsetzung der digitalen Agenda des Unternehmens.

Die Verfügbarkeit von Maschinendaten sowie deren echtzeitnahe Erfassung, Speicherung und Analyse ist maßgeblich für die Digitalisierung in der Produktion, heißt es weiter. Daher setze Schaeffler in seiner Produktion auf technisch einfache und skalierbare Anbindungen von Maschinen und Anlagen an ein digitales Ökosystem. Verfügbare Analysetechnologien sollen zudem auf Produktionsdaten anwendbar gemacht werden.

Schaeffler nutzt seit Jahren Autinity-Lösungen

Gerhard Baum, Chief Digital Officer bei Schaeffler: „Seit vielen Jahren nutzen wir bereits Softwarelösungen von Autinity. Mit dem Kauf des Unternehmens stärken wir unsere Zusammenarbeit und beschleunigen die Weiterentwicklungen im Bereich der Maschinendatenerfassung und der Zustandsüberwachung. Beide Themen sind zentrale Basiselemente der digitalen Agenda bei Schaeffler und werden sowohl von internen als auch externen Kunden stark nachgefragt.“

Im Rahmen seiner Strategie „Mobilität für morgen“ hat Schaeffler nach eigenen Angaben die Digitalisierung als eine Zukunftschance für sich definiert. Der Aufbau von internen Strukturen, die Partnerschaft mit IBM, die Kooperation mit der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Share at FAU), die aktive Mitarbeit im Industrial Data Space gemeinsam mit dem Fraunhofer Institut sowie der Kauf von Autinity seien wichtige Bausteine bei der Umsetzung der digitalen Agenda von Schaeffler. Derzeit gebe es bei Schaeffler 30 laufende Digitalisierungsprojekte. Bereits im nächsten Jahr sollen es schon doppelt so viele sein.

Dieser Beitrag ist ursprünglich auf unserem Partnerportal Maschinenmarkt erschienen.

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