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Kurzmeldung

SAS ruft IoT-Division ins Leben

| Autor/ Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Der Softwarehersteller SAS hat einen globalen Geschäftsbereich für das Internet der Dinge (IoT) gegründet. Die neue Division soll sich vor allem mit Branchenlösung für beispielsweise Fertigung, Energie, öffentliche Verwaltung und das Gesundheitswesen befassen.

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SAS hat eine eigene IoT-Sparte gegründet.
SAS hat eine eigene IoT-Sparte gegründet.
( Bild: SAS )

Die Verantwortung für die neue Sparte übernimmt Jason Mann als Vice President of IoT. Er war zuvor als Director of Product Management für Industry Solution und IoT bei SAS zuständig. Die IoT-Division berichtet direkt an Oliver Schabenberger, der in einer Doppelfunktion als COO und CTO von SAS agiert. „Das Potenzial für IoT Analytics ist enorm hoch – das zeigt auch unser Wachstum von 60 Prozent, das wir in diesem Bereich 2017 erzielt haben. In der IoT-Division sind Forschung und Entwicklung, Marketing, Produktmanagement, technologische Umsetzung und Channel-Vertrieb gebündelt“, erklärt Mann.

IoT Analytics bereits im Einsatz

SAS nennt einige Beispiele, wie Unternehmen IoT Analytics schon heute nutzen. So kommen sie in Fertigungsunternehmen zum Einsatz, um Ausfallzeiten zu minimieren, Produktqualität zu sichern sowie Rohmaterial und fertige Güter während des Herstellungsprozesses zu verfolgen. In Smart Cities optimieren IoT Analytics den Verkehrsfluss, während der Handel Lösungen für personalisierte Verbraucherkommunikation und Lagerverwaltung verwendet. Im Gesundheitswesen sorgen vernetzte Geräte für maßgeschneiderte Pflegepläne, Überwachung der Medikamenteneinnahme und bessere Kommunikation zwischen Patient und Arzt. Die IoT-Division von SAS wird künftig bestehende Partnerschaften weiterentwickeln, aber auch neue Kooperationen anstreben. Ein Beispiel dafür ist die gemeinsam mit Cisco entwickelte Edge-to-Enterprise IoT Analytics Platform, die Hardware und Software aus einer Hand bietet. Kunden müssen dadurch nicht mehr selbst für die Errichtung einer IoT-tauglichen Infrastruktur sorgen.

Dieser Beitrag stammt von unserem Partnerportal Big Data Insider.

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