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VDI & ZVEI Referenzarchitekturmodell für Industrie 4.0 weiterentwickelt

| Redakteur: Katharina Juschkat

Der VDI hat gemeinsam mit dem Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) eine neue Fassung des gemeinsamen Statusreports „Fortentwicklung des Referenzarchitekturmodells für die Industrie-4.0-Komponente“ veröffentlicht.

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Neuer Statusreport: VDI und ZVEI schreiben die Referenzarchitektur für Industrie 4.0 fort.
Neuer Statusreport: VDI und ZVEI schreiben die Referenzarchitektur für Industrie 4.0 fort.
(VDI)

Das Referenzarchitekturmodell soll als Voraussetzung dienen, damit die vernetzte Produktion und das Internet der Dinge in die Tat umgesetzt werden können – und zwar von jedem Unternehmen, egal ob groß oder klein. Den weltweiten Wettlauf werden laut den Verbänden die Unternehmen des Landes gewinnen, die die besten Strategien sowie nutz- und gewinnbringende Ideen für Geschäftsmodelle entwickeln. Die im Statusreport vorgestellten Ergebnisse sollen als Grundlage für den wirtschaftlichen Erfolg von Industrie 4.0 in Deutschland gesehen werden.

Komplexe Zusammenhänge der Industrie 4.0 dargestellt

Gemeinsam mit dem ZVEI und der Plattform Industrie hat der VDI seine Überlegungen weitergeführt, ausgehend von dem Statusreport der VDI/VDE-Gesellschaft Mess- und Automatisierungstechnik zur letztjährigen Hannover Messe. Das Referenzarchitekturmodell Industrie 4.0, kurz Rami 4.0, führt die wesentlichen Elemente der Idee Industrie 4.0 in einem dreidimensionalen Schichtenmodell zusammen. Anhand dieses Gerüsts kann Technologie systematisch eingeordnet und weiterentwickelt werden. Komplexe Zusammenhänge sollen in kleinere, überschaubare Pakete aufgegliedert werden.

Rami 4.0 begleitet über gesamten Lebenszyklus

Der Report stellt die Struktur des Gerüsts vor. Mithilfe der drei Achsen sollen Unternehmen laut den Verbänden alle Beschreibungen einer Industrie-4.0-Komponente einfach einordnen können. Und ausgehend vom Geschäftsmodell können die Funktionen und Informationen, die Möglichkeiten der Kommunikation und der Integration sowie das Asset selbst beschrieben werden. In der zweiten Dimension können entsprechend der Automatisierungspyramide diese Beschreibungen der Produkt-, Feld-, Control-, Station-, Enterprise-Ebene bis zum Global Network zugeordnet werden. Diese Zuordnung kann über den gesamten Lebenszyklus (von der Idee über die Produktion und Nutzung bis zum Recycling) stattfinden – das unterscheidet Rami 4.0 vom Referenzarchitekturmodell aus den USA.

Auf der Basis von Rami 4.0 arbeitet der VDI zurzeit an verschiedenen Richtlinien, wie das Modell von Unternehmen genutzt werden kann. Der Statusreport „Fortentwicklung des Referenzarchitekturmodells für die Industrie 4.0-Komponente“ steht kostenfrei zum Download zur Verfügung.

Dieser Artikel erschien zuerst auf unserem Partnerportal Elektrotechnik.

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