Autonomes Fahren

Quo vadis Fahrerassistenzsysteme?

| Autor / Redakteur: Igor Ilunin / Jürgen Schreier

Auch (vermeintlichen) Asphaltcowboys greifen heute Assistenzsystenme unter die Arme.
Auch (vermeintlichen) Asphaltcowboys greifen heute Assistenzsystenme unter die Arme. (Bild: Pixabay / CC0)

Autonomes Fahren ist in aller Munde. Doch schon jetzt sind die wesentlichen für das selbstfahrende Automobil benötigten Komponenten Bestandteil moderner Fahrerassistenzsysteme: Diese automatisieren wichtige Kernaspekte des Fahrens.

Moderne Fahrerassistenzsysteme bieten eine Reihe von Funktionen, die die Sicherheit erhöhen und gleichzeitig den Aufwand für die Fahrzeug-Bedienung reduzieren. Von Rückfahr-Kameras über Spurhalteassistenten bis zu adaptiver Geschwindigkeitsregelung haben Fahrerassistenzsysteme bereits die Fahrweise vieler Menschen verändert. Jetzt, wo diese Systeme alltäglich werden, stellt sich die Frage: Was kommt als nächstes? Wie geht es weiter in dem Bestreben, Verkehrsunfälle zu vermeiden und den Fahrkomfort zu verbessern?

In Stufen zum autonomen Fahren

Fortschrittliche Fahrerassistenzsysteme können viele Kernaspekte des Autofahrens automatisieren. Sie stellen das Sprungbrett zum völlig autonomen Fahren dar. Obwohl sich diese Technologien und die damit verbundenen regulatorischen Überlegungen noch in der Entwicklung befinden, sind die wesentlichen für das selbstfahrende Vehikel benötigten Komponenten Bestandteil der heutigen Fahrerassistenten. Der Gedanke, dass kommerziell erhältliche Fahrzeuge in Zukunft mit diesen Komponenten ausgestattet sind und menschliche Aufgaben zum Betrieb obsolet werden, liegt nahe.

Die Society of Automotive Engineers beschreibt die verschiedenen Ebenen von automatisierten Fahrzeugen wie folgt:

  • Ebene 0: Keine Automatisierung – ein menschlicher Fahrer übernimmt alle Funktionen.
  • Ebene 1: Fahrerassistenz bietet Warnungen und eine gewisse Kontrolle über das Einparken, Lenken und Gasgeben.
  • Ebene 2: Teilautomatisierung – obwohl der Fahrer die Aktionen noch überwachen muss, steuert ein automatisches System das Bremsen, Lenken und Beschleunigen.
  • Stufe 3: Bedingte Unterstützung – Fahrerassistenzsysteme führen alle Operationen durch, aber ein menschlicher Fahrer muss verfügbar sein, um unter bestimmten Umständen die Kontrolle zu übernehmen.
  • Stufe 4: Hohe Automatisierung – das automatisierte Fahrsystem führt alle Operationen durch, obwohl ein menschlicher Fahrer das Fahrzeug bei Bedarf noch steuern kann, jedoch in einer geringeren Anzahl von Szenarien als in Stufe 3.
  • Stufe 5: Vollautomatisierung – kein menschlicher Fahrer erforderlich, aber ein Insasse kann auf Wunsch eingreifen.

Über DataArt

DataArt ist eine weltweit tätige Technologieberatung, die einzigartige Softwarelösungen entwirft und entwickelt - unter anderem für den Bereich IoT/M2M. Dazu gehören Smart Car Solutions und Services, Lösungen für Data und Analytics, das IoT sowie Embedded Systems. Als globales Netzwerk von Technologiedienstleistern vereint DataArt die Expertise von über 2500 Fachleuten an 20 Standorten in den USA, Europa und Lateinamerika. Die deutsche Niederlassung hat ihren Sitz in München.

Reif für den Massenmarkt?

Neben der komplexen Software benötigt der Betrieb von selbstfahrenden Fahrzeugen mehrere Hardwarekomponenten, darunter Videokameras, IR-Kameras, Radar, Ultraschallsensoren und Lidar-Sensoren zur optischen Abstands- und Geschwindigkeitsmessung. Obwohl keiner dieser Sensoren ein Auto alleine sicher steuert, bieten sie gemeinsam eine 360-Grad-Sicht um das Fahrzeug herum. Sie erkennen Objekte in der Nähe, identifizieren sie und vermeiden Kollisionen, indem sie diese Daten an die Lenk-, Gas- und Bremssteuerung senden. Bereits in wenigen Jahren zum Kauf bereit. In nicht allzu ferner Zukunft fahren völlig autonome Fahrzeuge auf unseren Straßen. Sie werden Unfälle und Staus reduzieren und gleichzeitig den Komfort des Autofahrens erhöhen.

Igor Ilunin ist Leiter der IoT-Abteilung bei DataArt.
Igor Ilunin ist Leiter der IoT-Abteilung bei DataArt. (Bild: DataArt)

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