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Predicitive Maintenance Prozessoptimierung mit IoT-Diagnosesystem

| Redakteur: Frauke Finus

Baumüller, Nürnberger Antriebs- und Automatisierungsspezialist, präsentiert auf der Schweißen & Schneiden 2017 (Halle 13, Stand E53) diverse Neuheiten, darunter ein Diagnose- und Kommunikationssystem namens Baudis IoT für vernetzte Maschinen und Anlagen.

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Bei Baudis IoT handelt es sich um ein IoT-fähiges Diagnose- und Kommunikationssystem, welches eine einfache Vernetzung von Maschinen und Anlagen via Internet und die intelligente Analyse von Daten ermöglicht. Durch Smart-Data-Analyse werden Fertigungsfehler vermieden und die Produktivität erhöht.
Bei Baudis IoT handelt es sich um ein IoT-fähiges Diagnose- und Kommunikationssystem, welches eine einfache Vernetzung von Maschinen und Anlagen via Internet und die intelligente Analyse von Daten ermöglicht. Durch Smart-Data-Analyse werden Fertigungsfehler vermieden und die Produktivität erhöht.
(Bild: Baumüller)

Eine Schweißen & Schneiden-Neuheit von Baumüller im Bereich Service ist Baudis IoT, ein System zur Prozessoptimierung und für Predictive Maintenance von Bestands- und Neumaschinen. bei Baudis IoT handelt es sich um die Weiterentwicklung des Diagnosesystems Baudis, das seit mehr als 20 Jahren erfolgreich im Einsatz ist. Baudis sorgt dafür die Prozesssicherheit und Verfügbarkeit der Produktion zu erhöhen und wird erfolgreich weltweit bei Maschinen und Anlagen eingesetzt, wie das Unternehmen mitteilt.

Service 4.0: Digitalisierung erhöht die Verfügbarkeit

Baudis IoT ist ein IoT-fähiges Diagnose- und Kommunikationssystem mit dem eine einfache Vernetzung von Maschinen und Anlagen via Internet und die intelligente Analyse von Daten ermöglicht wird. Das System kann unabhängig vom Hersteller der Automatisierungskomponenten und der Sensorik eingesetzt und problemlos nachgerüstet und damit upgegradet werden. Es eignet sich daher gleichermaßen für Greenfield- und Brownfield-Anlagen, also zur Digitalisierung von neuen und bestehenden Fertigungsanlagen, wie es heißt.

Baudis IoT ermöglicht die laufende Überwachung von Automatisierungskomponenten und Maschinenzuständen, eine Datenerfassung sowie -analyse und die Generierung und Ausgabe einer Aktionsempfehlung, wie der Hersteller mitteilt. Die Auswertung erfolgt zu jeder Zeit mit den aktuellsten verfügbaren Algorithmen. So wird das System kontinuierlich intelligenter gemacht und entwickelt mithilfe von Algorithmen eigenständig Lösungen (Machine Learning). Durch die Vermeidung von Fertigungsfehlern erhöht sich laut Hersteller die Produktivität und dies ganz automatisch durch einen selbstregelnden Prozess.

Roboterautomatisierung aus einer Hand

Aber auch "Hardware" lässt sich am Baumüller-Stand auf der Schweißen & Schneiden besichtigen. So demonstriert das Unternehmen am Beispiel des Qirox QRH-280 Sechs-Achs-Schweißroboters von Cloos die Vorteile de hauseigenen Automatisierungssysteme. Dies bedeutet die komplette Automatisierung aus einer Hand - von der Bediensoftware bis zum Servoantrieb. Die modularen Lösungen lassen sich durch offene Schnittstellen flexibel in bestehende und neue Fertigungssysteme integrieren.

Der Cloos-Roboter wurde komplett von Baumüller automatisiert und wird von sechs DSH1-High-Precision-Servomotoren angetrieben. Die DSH1-Motoren sind laut Hersteller speziell für Anwendungen entwickelt worden, bei denen Laufruhe zählt. Typische Einsatzfelder sind beispielsweise Schweißroboter. Die Regelung der Achsen übernimmt der neue Mehrachsregler b maXX 5800. Der kompakte Regler für bis zu sechs Antriebsachsen kann individuell und flexibel konfiguriert werden. Das bedeutet, der Anwender kann die Achsleistungen im Regler frei kombinieren. Er kann also für jede Einzelachse die genau passende Achsleistung integrieren und erhält so ein Gerät, das exakt die Anforderungen seiner Anwendung erfüllt, wie es heißt.

Der Beitrag wurde ursprünglich auf unserem Partnerportal MaschinenMarkt veröffentlicht.

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