Auszeichnung Projekte der TU Dresden erfolgreich

Redakteur: Hendrik Fuhrmann

Zwei Projekte der Technischen Universität haben es beim Innovationswettbewerb "Elektronik für energiesparsame Informations- und Kommunikationstechnik" des Bundesbildungsministerium in die Top-3 geschafft.

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Das BMBF hat zwei Projekte der TU Dresden im Innovationswettbewerb „Elektronik für energiesparsame Informations- und Kommunikationstechnik“ ausgezeichnet.
Das BMBF hat zwei Projekte der TU Dresden im Innovationswettbewerb „Elektronik für energiesparsame Informations- und Kommunikationstechnik“ ausgezeichnet.
(Bild: Pexels)

Neue Technologien in den Bereichen Information und Kommunikation vereinfachen sowohl das Privatleben als auch das Berufsleben. Zudem lässt sich damit an vielen Stellen Energie einsparen. Häufig ist aber nicht klar, wie viel Energie Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) selbst verbrauchen. Dass dieser Energieverbrauch im Zuge der Digitalisierung aber immer größer wird ist logisch. Wichtig dabei ist, dass die Energiebilanz am Ende positiv bleibt. Deshalb hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) einen Innovationswettbewerb ins Leben gerufen, der die Entwicklung energieeffizienter IKT vorantreiben soll. Dafür wurden im Oktober 2020 zehn Forschungsteams aus 22 Bewerbungen ausgewählt, die in der Wettbewerbsphase jeweils mit bis zu 250.000 Euro gefördert wurden. Jetzt hat ein Fachgremium gemeinsam mit dem BMBF die besten drei Projekte ausgezeichnet. Darunter sind zwei Einreichungen der TU Dresden, die nun eine Chance auf weitere Förderung haben.

Gewinner aus Dresden heißen E4C und Dakore

Die Gewinner des Wettbewerbs wurden auf Grundlage mehrerer Kriterien bestimmt. Dazu gehörzen das Einsparungspotenzial, die Innovationshöhe des Konzeptes bezogen auf Elektronik-Hardware, die wissenschaftlich-technische Qualität und die Umsetzbarkeit des Konzepts. Mit Dakore hat es ein Projekt auf Platz drei geschafft, das auf die Senkung des Energieverbrauchs von Leistungsverstärkern von Mobilfunkstationen abzielt. Dabei soll eine adaptive, KI-basierte Soft- und Hardware zum Einsatz kommen. Mit der bedarfsgerechten Optimierung auf stark variierender Performanz-Anforderungen soll laut TU Dresden eine deutliche Reduzierung des Energieverbrauchs zukünftiger 5G- Funkzugangsnetze möglich sein. Geleitet wird das Team von Prof. Frank Ellinger.

Auf Platz eins landete ein weiteres Projekt aus Dresden. Das Konzept trägt den Namen E4C und steht unter der Leitung von Prof. Gerhard Fettweis und Dr. Meik Dörpinghaus. Das Vorhaben besteht darin, eine skalierbare Computerarchitektur zu entwickeln, die sich aus optimierten Rechenknoten und einer hybriden Datenstrukturen zusammensetzt. Ein möglicher Einsatzort für E4C ist in Edge-Servern in visualisierten 5G-Funkzugangsnetzen. Damit soll laut der TU Dresden ein Beitrag zur Verbesserung der Nachhaltigkeit von 5G geleistet werden.

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