Künstliche Intelligenz Projekt will KI in den Mittelstand bringen

Redakteur: Katharina Juschkat

Künstliche Intelligenz kann auch in mittelständischen Unternehmen viele Vorteile bringen – damit das gelingt, entwickelt ein neues Projekt KI-Qualifizierungen für Fach- und Führungskräfte.

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KI kann auch im Mittelstand viele Vorteile bringen - doch häufig fehlt die Expertise.
KI kann auch im Mittelstand viele Vorteile bringen - doch häufig fehlt die Expertise.
(Bild: ©13FTStudio - stock.adobe.com)

Ein neues Projekt untersucht, wie Künstliche Intelligenz (KI) auch in kleinen Unternehmen eingeführt werden kann und was der Einsatz von KI für die Beschäftigten bedeutet. Das Projekt „en[AI]ble“ wird vom Institut für angewandte Arbeitswissenschaft (IFAA) koordiniert.

Im Projekt soll speziell für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) ein Qualifizierungskonzept für KI-Expertinnen und -Experten entwickelt werden. Die Experten können bei der produktiven und menschengerechten Arbeitsgestaltung von KI-Anwendungen und -Prozessen helfen.

Sinnvolle KI-Anwendungen erkennen und umsetzen

KMU verfügen häufig nicht über die erforderlichen Ressourcen oder Kompetenzen, um die Möglichkeiten von KI für sich zu bewerten und anzuwenden. Das Projekt „en[AI]ble“ verfolgt das Ziel, die Führungskräfte und Beschäftigten in den Unternehmen zu KI-Expertinnen und KI-Experten zu qualifizieren, damit sie sinnvolle KI-Anwendungen für die Wertschöpfung des eigenen Unternehmens erkennen sowie produktiv und menschengerecht gestalten können.

Dazu wird im Projekt ein ergänzendes Qualifizierungsangebot entwickelt, das auf die Bedarfe des Mittelstands abgestimmt ist. Diese KI-Qualifizierung soll die vorhandenen Kompetenzen sowie das bestehende Fachwissen der Beschäftigten um KI-Kompetenzen ergänzen und einen Fokus auf die produktive und menschengerechte Arbeitsgestaltung legen.

Projekt-Hintergrund

Das Projekt „en[AI]ble“ wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert und durch die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin fachlich begleitet und läuft bis September 2023.

Das sind die Projektpartner:

  • IFAA – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft
  • G-ibs mbH – Gesellschaft für Innovation, Beratung und Service
  • Stiftung „Mittelstand – Gesellschaft – Verantwortung“
  • RKW – Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Deutschen Wirtschaft
  • Youccom GmbH
  • Ed-media e. V. – Institut für Innovation in Bildungs- und Unternehmensprozessen
  • IZAG gGmbH – Institut für zukunftsorientierte Arbeitsgestaltung

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