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Digitalisierung

Partnernetzwerke - der Königsweg zu Industrie 4.0?

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„Als erste App haben wir einen Schnittkraftrechner eingestellt. In Entwicklung ist eine Navigator-App: Der Kunde gibt einen Werkstoff samt Bearbeitung ein. Die App schlägt vor, welches Werkzeug geeignet ist, und ermöglicht zudem eine schnelle Bestellung. Darüber hinaus überlegen wir derzeit, Axoom auch intern als Plattform einzusetzen. Wir fertigen Präzisionswerkzeuge auf selbst hergestellten Schleifmaschinen – und zwar in verschiedenen vollautomatisierten Werken. Deswegen sehen wir in der Vernetzung der Maschinen einen großen Mehrwert. Axoom ist hier ein wichtiger Baustein und kann weltweit zur Darstellung von Maschinenzuständen eingesetzt werden“, so Heizmann weiter.

Vollständig digitalisierte Liefer- und Leistungskette im Stahlhandel

Im Zuge des Aufbaus von Axoom war Trumpf auf der Suche nach Partnern, die die notwendige digitale Kompetenz bei Projekten im Bereich Industrie 4.0 mitbringen. So kam es auch zur exklusiven Partnerschaft mit der Berliner Kloeckner-i GmbH, der Digitaleinheit des internationalen Stahlhändlers Klöckner & Co. „Über unser Digital Lab kloeckner.i verfügen wir über die digitalen Kompetenzen und die notwendigen Schnittstellen zur Vernetzung mit Industrie-4.0-Plattformen. Daher sind wir Partner erster Stunde dieses spannenden Projekts“, sagt Christian Pokropp, Head of Corporate Communications bei Klöckner & Co. Über das Digital Lab möchte Klöckner & Co die Liefer- und Leistungskette im Stahlhandel vollständig digitalisieren mit dem Ziel einer internetbasierten offenen Industrieplattform für alle Marktteilnehmer. Teil dieser Strategie ist die Vernetzung mit Drittplattformen, wie beispielsweise Axoom, um die Reichweite und damit den Nutzen der eigenen digitalen Lösungen zu erhöhen.

Innerhalb von fünf Jahren soll Axoom ein wirtschaftlich unabhängiges, erfolgreiches Unternehmen werden. Obwohl Big Player wie SAP, Siemens, Bosch oder GE und auch fertigungsfremde IT-Unternehmen wie Microsoft und Google ein hohes Interesse an diesem Marktbereich zeigen, sieht sich Axoom im Vorteil: „Wir haben das Domänen-Know-how. Wir wissen genau, welche Maschinendaten wichtig sind und wie wir sie ermitteln können. Außerdem kennen wir die Betriebsprozesse der Zielgruppen unserer Plattform. Und nicht zuletzt sind wir sehr schnell. Der Chief Digital Officer von Trumpf, Dr. Mathias Kammüller, hat deshalb vor Kurzem gesagt: „Ich bin davon überzeugt, dass wir hier eine Macht werden können!“

Dieser Beitrag ist ursprünglich auf unserer Partnerplattform MaschinenMarkt erschienen.

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Über den Autor

Victoria Sonnenberg

Victoria Sonnenberg

Redakteurin MM MaschinenMarkt, MM MaschinenMarkt

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