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Digitalisierung

Partnernetzwerke - der Königsweg zu Industrie 4.0?

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Stetiger Strom an neuen Partnern unterstützt Wertschöpfungsnetzwerke

Bezogen auf die Mica ist Harting mit seinem Partnernetzwerk gut aufgestellt. Es stoßen immer weitere Partner hinzu, die mit guten Ideen dem Markt neue Services anbieten. Dabei ist ein stetiger Strom an neuen Partnern wichtig, damit die immer komplexer werdenden Wertschöpfungsnetzwerke optimal unterstützt werden können. „Die Daten aus der Produktion sind der Schlüssel für die zukünftigen neuen Services und damit der Steigerung von Verfügbarkeit und Flexibilität in komplexen Wertschöpfungsnetzwerken. An diesen Wertschöpfungsnetzwerken sind immer viele unterschiedliche Partner beteiligt“, sagt Huhmann. Lösungen lassen sich daher viel einfacher in einem stetig wachsenden Partnernetzwerk kreieren.

Harting sieht seinen Part darin, die Daten aus der Produktion zu sammeln, vorzuverarbeiten und als wertvolle Informationen allen Partnern zur Verfügung zu stellen. „Wir können uns vorstellen, dass – bezogen auf die Connectivity – die Mica auch eine ideale Plattform für neue Steckverbinder-bezogene Services werden kann. Hierzu ist die Definition neuer, intelligenter Zusatzfunktionen von Steckverbindern im Partnerkreis notwendig“, ergänzt Huhmann.

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Gleicher Meinung und partnertechnisch bereits bestens etabliert ist Kuka. „Kuka als Innovationsführer im Bereich Industrie 4.0 war schon lange klar, dass niemand allein eine so umfassende Evolution der Produktion stemmen kann. Industrie 4.0 vernetzt dabei nicht nur Maschinen und Roboter, sondern eben auch Unternehmen“, konstatiert Dirk Engelbrecht, Programm Manager Industrie 4.0 bei der Kuka AG. Aus diesem Grund wurde in den vergangenen Jahren nicht nur die eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung durch internationale Standpunkte – wie beispielsweise Austin (Texas) – erweitert, sondern auch extern investiert und strategische Partnerschaften geschlossen. „Wir sind der Meinung, dass die ganzheitliche Komplexität des Megatrends Digitalisierung nur sehr schwer abzuschätzen ist. Je nach Projektumfang skalieren die Abhängigkeiten drastisch. Entsprechend sind sehr viele unterschiedliche Fachbereiche notwendig, um die Problemstellungen ganzheitlich angehen zu können“, so Engelbrecht weiter.

Industrie 4.0 Accelerator Team fördert Synergien

Kuka begegnet dieser Herausforderung auch organisatorisch. Aus der Kuka AG heraus werden sämtliche Aktivitäten zu Industrie 4.0 unterstützt und dadurch der Informationsaustausch gefördert. Das „Industrie 4.0 Accelerator Team“ ist eine interdisziplinäre Abteilung, die eben diese Synergien zwischen den gesellschaftsspezifischen Aktivitäten und Anforderungen fördert. Die verschiedenen Kuka-Gesellschaften fokussieren sich derweil auf die Ergänzung und Weiterführung ihrer jeweiligen Angebotsportfolios sowie der Implementierung neuer Business Modelle.

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