Raspberry Pi & Co.

Open-Source-Platinen demokratisieren IoT-Entwicklung

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Startups profitieren von Open-Source-Plattformen

Startups, Existenzgründer und Maker profitieren von kostengünstigen Open-Source-Plattformen und SBCs von Herstellern wie Farnell element14. Durch sie erhalten mehr Designer schnelleren Zugriff auf leistungsstarke Designwerkzeuge und profitieren von einem größeren Angebot an leichter zugänglichen IoT-Technologien aus den verschiedensten Bereichen. Zudem überbrücken diese Entwicklungsplattformen den technologischen Graben zwischen Hardware- und Softwareentwicklern. Traditionell erstellen Entwickler die für die Systementwicklung nötige Hardware.

Dabei arbeiten sie oft in sehr reduzierten, grundlegenden Umgebungen mit (allenfalls) C-basierter Programmierung. Softwareentwickler hingegen konzentrieren sich fast ausschließlich darauf, Code für Betriebssysteme zu schreiben. Sobald sie unmittelbar mit Hardwareplattformen und Kabeln arbeiten müssen, sind viele besorgt, sie könnten einen Kurzschluss verursachen oder die Platine anderweitig beschädigen. Plattformen wie der Raspberry Pi und das BeagleBoard bringen beide Lager zusammen: Hardwareentwickler können sich mit einer Plattform mit integriertem Betriebssystem und höheren Programmiersprachen auseinandersetzen, während sich Softwareprogrammierer auf kostengünstige Weise mit Physical Computing vertraut machen können.

Entwickler lernen in Communities von Makern und Experten

Darüber hinaus bieten Herstellernetzwerke eine Community, in der Entwickler technische Beratung und Support erhalten – ohne befürchten zu müssen, dass ihre Fragen als zu banal betrachtet werden – und in der sie von Makern und Experten lernen. Community-Foren und Aktivitäten wie Webinare oder Praxistests für neue Elektronikgeräte geben Makern und Experten die Möglichkeit, mithilfe von Open-Source-Hardware und -Software sowohl neue als auch bestehende Technologien kennenzulernen und mehr über deren Implementierung zu erfahren. Zudem sind spezielle IoT-Development-Kits verfügbar, in denen bereits die nötige Hardware, Software und Firmware sowie Tools zur Integration zusammengestellt sind.

Ein großer Vorteil ist zudem, dass diese IoT-Kits meist auch Komponenten für den Einsatz von Sensoren und Lösungen für den Cloud-Zugriff, die die Integrierung dieser Technologien in ein funktionelles Design erleichtern, mitbringen. Die Hersteller arbeiten verstärkt an solchen sofort einsatzbereiten Lösungen, die nicht nur die Basisplattform umfassen, sondern bereits grundlegende Sensor- und Cloud-Funktionen ermöglichen. Diese Development Kits genießen nach kurzer Zeit den Status von Referenzdesigns für IoT-Infrastrukturen. Für Entwickler, die beabsichtigen, ihre Designs industriell zu produzieren, bieten führende Hersteller eigene „Design for Manufacturing“- und Fertigungsservices an, die auch kleinsten Unternehmen den Sprung vom Maker zum OEM ermöglichen.

Demokratisierung der IoT-Entwicklung schreitet mit großen Schritten voran

Die Demokratisierung der IoT-Entwicklung schreitet mit großen Schritten voran: Open-Source-Development-Kits und andere Plattformen für die Prototypenentwicklung erweisen sich als unentbehrlich, wenn es darum geht, eine störungsfreie IoT-Lieferkette zu gewährleisten, Innovationen voranzutreiben und Entwicklern mit den richtigen Ideen und dem nötigen Ehrgeiz die Mittel an die Hand zu geben, erfolgreiche IoT-Lösungen zu entwickeln.

Dank dieser Plattformen erreichen IoT-Lösungen den Markt heute schneller als jemals zuvor. Mit Open-Source-Technologien und Herstellernetzwerken, die Komponenten, Kits und lebendige Online-Communities bereitstellen, fordern sie zudem den Machtanspruch der herrschenden Technologieriesen heraus. Der Erfolg von Development Kits, des aktiven Erfahrungsaustauschs in Open-Source-Communitys und der Kleinserienfertigung geht Hand in Hand mit dem Siegeszug des Internet of Things. So wird eine schnelle Entwicklung und Prototypenherstellung für einen lukrativen, dynamischen Markt möglich, der rasant wächst.

Dieser Beitrag ist ursprünglich auf unserem Partnerportal ELEKTRONIKPRAXIS erschienen.

* Cliff Ortmeyer ist Global Head of Solutions Development bei Premier Farnell

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