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VDMA Robotik und OPC Foundation

OPC UA soll Interoperabilitätsstandard für Roboter werden

| Autor/ Redakteur: Jürgen Schreier / Silke Höffken

Im Rahmen des VDMA-Infotags „Industrie 4.0-Standards in Anwendung“ am 2. Februar 2017 unterzeichneten die VDMA-Fachabteilung Robotik und die OPC Foundation ein Memorandum of Understanding. Ziel ist die Erarbeitung einer OPC UA Robotics Companion Specification.

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(Bild: Pixabay, CC0 Public Domain)

„Die Robotik ist ein Herzstück der Industrie 4.0. Mit der Entwicklung einer OPC UA Companion Specification speziell für die Robotik machen wir in der Umsetzung der Industrie 4.0 einen deutlichen Sprung nach vorne“, sagte Dr. Michael Wenzel, Vorsitzender der Fachabteilung Robotik des Maschinen- und Anlagenbauverbandes VDMA, anlässlich der Tagung.

Erste Diskussionen, welche Informationen, Daten, Funktionen und Dienste in ein Produktionsnetzwerk zu integrieren sind und folglich in OPC UA abgebildet werden sollen, wurden bereits geführt. Ein Arbeitskreis zur Entwicklung der Companion Specification wird sich am 13. Februar 2017 mit einer Kick-off-Veranstaltung im Frankfurter VDMA formieren.

Stefan Hoppe, Global Vice President der OPC Foundation (rechts), und Patrick Schwarzkopf, Geschäftsführer von VDMA Robotik + Automation, bei der Unterzeichnung des Memorandum of Understanding.
Stefan Hoppe, Global Vice President der OPC Foundation (rechts), und Patrick Schwarzkopf, Geschäftsführer von VDMA Robotik + Automation, bei der Unterzeichnung des Memorandum of Understanding.
(Bild: Schwarzkopf-Hoppe)

OPC UA ist gesetzte Kommunikationstechnologie für Industrie 4.0

Stefan Hoppe, Vice President der OPC Foundation, erläutert: "Das Ziel der OPC Foundation ist es, einen industriellen Interoperabilitätsstandard für die horizontale und vertikale Integration vom Sensor bis in die IT-Enterprise Ebene zu schaffen. Basis dafür ist die Technologie OPC UA, welche aus der industriellen Automation entstanden ist, aber unabhängig von der Branche auch in anderen vertikalen Märkten eingesetzt wird. OPC UA ist als Kommunikationstechnologie der Referenzarchitektur von Industrie 4.0 gesetzt und erlaubt Daten und Dienste von Geräten oder Maschinen sicher zu beschreiben“.

VDMA erarbeitet Leitfaden zu Maschine-Maschine-Kommunikation mit OPC UA

Ein Leitfaden des VDMA - „Industrie-4.0-Kommunikation mit OPC UA“ - ist momentan in Arbeit. Er soll Maschinen- und Anlagenbauunternehmen bei der Einführung unterstützen und Handlungsempfehlungen geben. „Unser Ziel ist es, mit dem Leitfaden ein klares Bekenntnis zu OPC UA in der Industrie 4.0-Kommunikation zu geben. Dies führt zum Absenken der Hemmnisse kleiner und mittelständiger Unternehmen beim Auf- und Ausbau der I4.0-Kommunikation“, betont Dr. Christian Mosch, vom VDMA-Forum Industrie 4.0.

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Über die OPC Foundation

Die OPC Foundation mit Sitz in Scottsdale (USA) ist die weltweit führende Gemeinschaft für industrielle Interoperabilitätslösungen basierend auf den OPC-Kommunikationsspezifikationen. OPC ist ein Interoperabilitätsstandard für den sicheren, zuverlässigen und plattformunabhängigen Austausch von Informationen. Durch die Definition einer Schnittstelle zwischen Client und Server oder zwischen Server und Server können verschiedene Anwendungsbereiche abgedeckt werden. Die OPC-Technologie wird weitgehend genutzt, um Informationen in der industriellen Automatisierung zu integrieren und um den Datentransfer vom kleinsten Sensor bis in die Enterprise-IT-Ebene zu ermöglichen. Mit fast 500 Mitgliedsfirmen fördert die OPC Foundation weltweit die Schulung, den Bekanntheitsgrad und die Adaption der OPC-Spezifikationen. Weitere Informationen unter: www.opcfoundation.org.

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