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Internet der Dinge nuSIM-Lösung mit LTE-Modem 9205 von Qualcomm verfügbar

| Redakteur: Jürgen Schreier

Die Telekom hat zusammen mit Qualcomm, Quectel und Redtea Mobile eine nuSIM-Lösung für den IoT-Markt entwickelt. Sie besteht aus einem nuSIM-Betriebssystem von Redtea Mobile in einem Quectel BG95-M3-Modul mit dem Qualcomm-9205-LTE -Modem. Die kommerzielle Verfügbarkeit ist für 2020 geplant.

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nuSIM ist eine integrierte SIM-Lösung speziell für den IoT-Markt. Sie macht die übliche SIM-Komponente überflüssig, denn die SIM-Funktion ist Teil des Chipsatzes.
nuSIM ist eine integrierte SIM-Lösung speziell für den IoT-Markt. Sie macht die übliche SIM-Komponente überflüssig, denn die SIM-Funktion ist Teil des Chipsatzes.
(Bild: Deutsche Telekom)

Die Telekom stellt zusammen mit Qualcomm Technologies, Quectel und Redtea Mobile die Implementierung der nuSIM vor. Die integrierte SIM für IoT ersetzt die herkömmliche SIM-Karte im Endgerät und ist die Lösung der Wahl für IoT-Anwendungen, bei denen es auf Kosten- und Energieeffizienz sowie platzsparende Bauform ankommt. Damit ist nuSIM nun zum ersten Mal auch für einem Chipsatz von Qualcomm Technologies verfügbar.

"Die nuSIM-Initiative wurde Anfang letzten Jahres von der Telekom gestartet. Sie fand ein sehr positives Echo in der weltweiten IoT-Branche", sagt Rami Avidan, verantwortlich für das IoT Geschäft bei der Telekom. "Die Konzeptionsphase liegt nun hinter uns. Wir freuen uns über erste Produkte unserer Partner. Jetzt werden die Kosten- und Designvorteile für unsere Kunden greifbar".

Die gemeinsame Lösung wurde auf Basis der offenen nuSIM-Spezifikation der Telekom entwickelt. Sie besteht aus einem nuSIM-Betriebssystem von Redtea Mobile in einem Quectel-BG95-M3-Modul mit dem Qualcomm-9205-LTE -Modem.

nuSIM spart Platz auf der Leiterplatte und im IoT-Gerät

"Qualcomm Technologies nutzt sein Qualcomm Trusted Execution Environment (QTEE), um nuSIM auf dem Qualcomm-9205-LTE-Modem zu ermöglichen. Die optimierte nuSIM-Funktion ist in den Chipsatz integriert. So entfällt der sonst übliche Aufwand für Logistik, Lagerhaltung und Zuführung einer herkömmlichen SIM. Außerdem sparen wir Platz auf der Leiterplatte und auch im IoT-Gerät. Die Lösung bietet zudem höchste Sicherheit für die Betreiberprofile, die überall in der Wertschöpfungskette auf das Gerät heruntergeladen werden können", erläutert Hamid-Reza Nazeman, Country Manager Deutschland, Qualcomm Communications GmbH.

"Das nuSIM-Betriebssystem wurde von uns gemäß der offenen nuSIM-Spezifikation der Deutschen Telekom entwickelt", fügt Xiaodong Guo, VP Global Strategic Partnerships bei Redtea Mobile, hinzu. "Damit empfangen wir verschlüsselte nuSIM-Profile und können sie sicher verarbeiten. Im Ergebnis liefert es die Funktion der klassischen SIM. Gemeinsam mit unseren Partnern haben wir an dieser Initiative gearbeitet, um unseren Beitrag für das IoT Ökosystem zu leisten".

Um ein Produkt mit sehr niedrigem Stromverbrauch zu schaffen, hat Quectel Wireless Solutions hat das Qualcomm-9205-LTE-Modem und die nuSIM Software in das BG95-M3-LTE-Cat M1/Cat NB2/EGPRS-Modul des Unternehmens integriert. "Das Ergebnis eignet sich ideal für eine Vielzahl von IoT-Anwendungen, wie zum Beispiel drahtlose POS-, Smart Metering-, Tracking- oder Wearable Devices", so Dominikus Hierl, SVP EMEA bei Quectel Wireless Solutions.

nuSIM-Lösung rediziert den Stromverbrauch

nuSIM ist eine integrierte SIM-Lösung speziell für den IoT-Markt. Sie macht die übliche SIM-Komponente überflüssig: Die SIM-Funktion ist Teil des Chipsatzes. Dadurch wird das Gesamtdesign einfacher; der Stromverbrauch wird reduziert. Die Daten des Mobilfunkbetreibers werden in einem sicheren Prozess bei der Modul- oder Geräteherstellung hinzugefügt. Der Endkunde erhält sofortige Konnektivität ohne zusätzliche Schritte. Die kommerzielle Verfügbarkeit von nuSIM ist für 2020 geplant.

Mit der Ausgründung des IoT-Geschäftes in eine selbständige GmbH zum 01. Juli 2020 will die Telekom am Markt schneller werden. Wettbewerber im IoT-Umfeld sind besonders beweglich und haben schlanke Entscheidungsstrukturen. Die eigenständige Deutsche Telekom IoT GmbH (kurz: DT IoT) soll die Position der Telekom in diesem Wachstumsmarkt stärken.

„Als eigenständiges Unternehmen sind wir agiler und können den schnell wachsenden IoT-Markt besser bedienen“, sagt Rami Avidan, designierter Geschäftsführer der Deutschen Telekom IoT GmbH. Die neu gegründete DT IoT verantwortet das gesamte IoT-Geschäft der Deutschen Telekom - vom technischen Vertrieb über das Lösungsdesign bis zur Produktion.

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