Digitalisierung Neues VDMA-Gremium in Sachen Blockchain gegründet

Redakteur: Peter Königsreuther

Wie der VDMA informiert, haben neun Mitglieder jetzt ein Gremium ins Leben gerufen, das Blockchain-Methoden unter anderem vertiefen und neue Anwendungen dafür finden soll.

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Der VDMA gründet mit neun Unternehmensvertretern ein neues Gremium, dass sich in Zukunft zum adäquaten Einsatz von Blockchain-Technik austauschen wird.
Der VDMA gründet mit neun Unternehmensvertretern ein neues Gremium, dass sich in Zukunft zum adäquaten Einsatz von Blockchain-Technik austauschen wird.
(Bild: St. Gneier)

Blockchain-Technologien haben das Potenzial, Plattformen zu unterstützen und automatisierte, vertrauenswürdige Workflows zu etablieren, erklären die Protagonisten im neuen VDMA-Gremium. „Die Unternehmen haben erkannt, dass Blockchain durch manipulationssichere, nachvollziehbare Transaktionen mehr Chacen bietet, als bisher gedacht“, so Prof. Claus Oetter, Geschäftsführer VDMA Software und Digitalisierung und Abteilungsleiter Informatik.

Blockchain-Interesse soll sinnvoll organisiert werden

Die Veranstaltungen zu Blockchain der Abteilung Informatik im VDMA aus dem vergangenen Jahr seien deshalb nicht umsonst auf eine hohe Resonanz durch die Mitgliedsunternehmen gestoßen. Dabei zeigte sich, dass sowohl seitens der Software- und Digitalisierungsexperten als auch aus Richtung des traditionellen Maschinen- und Anlagenbaus Aktivitäten und Use Cases zur Blockchain-Technologie existieren. Der Start des neuen Gremiums soll der deutlich steigenden Interessenlage jetzt einen organisatorischen Rahmen geben, merkt Oetter an.

Die Expertengruppe setzt sich mit strategischen Entscheidungen zur Anwendung der Technologie auseinander, insbesondere wann, ob und bei welchen Problemstellungen die Blockchain den bisherigen Möglichkeiten überlegen ist. Das Gremium ist an die VDMA Abteilung Informatik angeschlossen. Der Kreis treffe sich zunächst anlassbezogen, mit der Möglichkeit einer schrittweisen Verstetigung.

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