NetModule und Phoenix Contact: Erfolgreiche Zusammenarbeit

07.04.2014

Den einfachen Anschluss von Geräten an hochverfügbare Ethernet-Netze ermöglicht NetModule mit seinem modular aufgebauten PRP/HSR FPGA IP-Core. Er unterstützt HSR (IEC62439 Clause 5) und PRP (IEC62439-3 Clause 4), beide Protokolle garantieren ...

Bern/Niederwangen, 7. April 2014 – Den einfachen Anschluss von Geräten an hochverfügbare Ethernet-Netze ermöglicht NetModule mit seinem modular aufgebauten PRP/HSR FPGA IP-Core. Er unterstützt HSR (IEC62439 Clause 5) und PRP (IEC62439-3 Clause 4), beide Protokolle garantieren die nahtlose Redundanz, d.h. keinen Paketverlust bei Netzwerkausfällen. Die modulare Architektur des IP-Cores erlaubt kundenspezifische Anpassung und Erweiterungen. Wire-Speed und höchstmögliche Flexibilität durch in der Software implementierte Verwaltungsfunktionen sind weitere Vorteile des Bauteils, ebenso wie ein separater Port für Steuerungs- und Diagnosezwecke. Vorgesehen ist der IP-Core für IEC62439 PRP für die Integration in kundenspezifische FPGA-Designs. Hierbei kommt den Kunden die weitreichende Expertise von NetModule bei der FPGA-Entwicklung zu Gute.

Topp aktuell kommt der IP-Core von NetModule bei einem gemeinsamen Projekt mit Phoenix Contact zum Einsatz: Das Unternehmen entwickelte damit seine PRP-Redundanzmodule RED2000E. Sie integrieren den Zynq-Baustein, auf dem der NetModule IP-Core implementiert wurde. Das Referenzdesign des IP-Cores auf der NetModule ZE7000 Plattform – ein Ergebnis der langjährigen Partnerschaft zwischen NetModule und Xilinx - ermöglicht sowohl die unmittelbare Evaluierung als auch das Rapid Prototyping des IP-Cores für die neuen RED2000E PRP-Redundanzmodule.

Diese zielen u.a. auf Energieanlagen ab, wo sie durch parallel aufgebaute Netzwerkredundanz und Umschaltzeiten in Echtzeit im Fehlerfall für hohe Verfügbarkeit sorgen. Damit lässt sich ein paralleles, hoch verfügbares Netzwerk komplett ohne spezielle Konfiguration aufbauen. Anwendungen im Energiebereich verlangen eine Netzwerkverfügbarkeit komplett ohne Umschaltzeiten, die mit dem Parallel Redundancy Protocol (PRP), einem nach IEC 62439-3 standardisierten Verfahren, realisiert werden kann.

„Hohe Integration, kundenspezifische Anpassung und nahtlose Redundanz - diese für den Erfolg im Energiemarkt unerlässliche Faktoren bietet NetModule mit seinem IP-Core für IEC62439 PRP. Dazu kommt das KnowHow bei der Integration – wir sind rundum zufrieden mit der Zusammenarbeit und natürlich mit dem Ergebnis“, so Oliver Puls, Leiter Produktlinie Network Technology bei Phoenix Contact.