Zwei-Photonen-Polymerisation (2PP) Nanoscribe erweitert 3D-Mikrofabrikation auf zentimetergroße Objekte

Mit dem Extra-Large-Features(XLF)-Print-Set für seinen 3D-Drucker Quantum X shape schließt Nanoscribe die Lücke zwischen der hochauflösenden DLP- und der Projektions-Mikrostereolithografie (PµSL). Nun können mit der Zwei-Photonen-Polymerisation auch zentimetergroße filigrane Strukturen additiv gefertigt werden.

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Mit dem XLF-Print-Set können jetzt auch große Stückzahlen der hochpräzisen voluminösen Objekte schneller in einem Druckvorgang hergestellt werden.
Mit dem XLF-Print-Set können jetzt auch große Stückzahlen der hochpräzisen voluminösen Objekte schneller in einem Druckvorgang hergestellt werden.
(Bild: Nanoscribe)

Bislang war die Zwei-Photonen-Polymerisation (2PP) auf Objektgrößen von nur wenigen Millimetern limitiert. Nun stellt Nanoscribe das Extra-Large-Features(XLF)-Print-Set vor. Es erweitert nach eigenen Angaben den Fertigungsbereich der hochpräzisen 3D-Drucker Quantum X shape von nano- und mikroskaligen Strukturen auf millimeter- und zentimetergroße Objekte. In einem Arbeitsgang können Strukturen von bis zu 30 Kubikzentimetern hergestellt werden, heißt es.

Dabei können laut Nanoscribe große Teile mit filigranen Merkmalen ebenso gedruckt werden wie viele millimetergroße Teile mit komplexen Strukturen oder feinsten Details. Vor allem aber beschleunige das neue XLF-Print-Set den hochpräzisen 2PP- um ein Vielfaches und mache so die Serienproduktion von voluminösen millimeter- und zentimetergroßen Objekten möglich.

Wie Nanoscribe mitteilt, enthält das XLF-Print-Set ein neues Luftobjektiv mit einem fünffachen Vergrößerungsfaktor, was zu einem erheblich vergrößerten Druckfelddurchmesser von bis zu 3.200 Mikrometern und einem recht großen Arbeitsabstand von 18,5 Millimetern führt. Im Zusammenspiel mit einer hohen Scangeschwindigkeit, einstellbaren Voxelgrößen und einem hochempfindlichen photopolymerbasierten Fotolack soll es eine umfassende Lösung für den hochpräzisen 3D-Druck im Millimeter- und Zentimeterbereich bieten. Die Anwendungsmöglichkeiten liegen beispielsweise im Prototyping und in der Fertigung von mechanischen Teilen wie millimetergroßen Steckern und Objekten, mikrofluidischen Kanälen und Gerüststrukturen für die biomedizinische Forschung.

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