AMB 2018

My (digital) way...

| Redakteur: Jürgen Schreier

Mit "My Way" landete Frank Sinatra 1969 einen Superhit. 75 Wochen hielt sich der Song in den UK Top 40. Mit der Sonderschau "Digital Way" will die AMB 2018 zeigen, wohin der digitale Weg in der Metallbearbeitung führt. Zu sehen sind ganz konkrete I4.0- und IIoT-Anwendungen.
Mit "My Way" landete Frank Sinatra 1969 einen Superhit. 75 Wochen hielt sich der Song in den UK Top 40. Mit der Sonderschau "Digital Way" will die AMB 2018 zeigen, wohin der digitale Weg in der Metallbearbeitung führt. Zu sehen sind ganz konkrete I4.0- und IIoT-Anwendungen. (Bild: Pixabay / CC0)

Die neue Sonderschau "Digital Way" im Rahmen der AMB 2018 will keine theoretischen Modelle oder esoterische Industrie-4.0-Konzepte bieten, sondern Digitalisierung mit echtem Praxisbezug.

Wenn eines so klar ist wie die sprichwörtlich "Kloßbrühe", dann das: Deutsche Unternehmen wollen digitalisieren. So geben sich die Entscheider in den Unternehmen zuversichtlich, dass sie mit Industrie 4.0 höhere Umsätze bei niedrigeren Kosten erreichen können. Erwartet werden innerhalb von drei Jahren durchschnittlich mehr als 10 Prozent Umsatzwachstum und Kostenersparnis - insbesondere durch eine erhöhte Produktivität der Mitarbeiter und eine Effizienzsteigerung der Maschinen. Die AMB 2018 will Plattform für Anbieter und Anwender sein und der metallverarbeitenden Industrie "digitale Wege" aufzeigen.

Interaktive Show Cases zur vernetzten Produktion

„Der Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland gehört zu den stärksten Industrien national, aber auch im internationalen Vergleich. Diese Position gilt es zu stärken und weiter auszubauen. Das kann nur durch einen Vorsprung bei der Digitalisierung im Zuge von Industrie 4.0 gelingen. Mit der AMB Sonderschau "Digital Way" wollen wir dieses Thema noch stärker in den Fokus der Zerspanungsbranche rücken und dem hohen Informationsbedarf Rechnung tragen“, betont Ulrich Kromer von Baerle, Sprecher der Geschäftsführung der Messe Stuttgart.

Ulrich Kromer von Baerle, Sprecher der Geschäftsführung der Messe Stuttgart: „Die AMB unterstreicht mit diesem neuen Format ihre Position als Leitmesse der metallverarbeitenden Industrie.“
Ulrich Kromer von Baerle, Sprecher der Geschäftsführung der Messe Stuttgart: „Die AMB unterstreicht mit diesem neuen Format ihre Position als Leitmesse der metallverarbeitenden Industrie.“ (Bild: Messe Stuttgart)

Neben einer hochkarätigen Expertenkonferenz, die in Zusammenarbeit mit dem Maschinenbauverband VDMA (Fachverband Software und Digitalisierung) entwickelt wird, sowie einer ergänzenden Begleitausstellung, demonstrieren interaktive Show Cases das Zusammenspiel vernetzter Abläufe in Unternehmen und beschreiben deren Mehrwert.

In der Begleitausstellung präsentieren sich Hersteller von Softwarelösungen, dazu Dienstleister und Hersteller von Hardware. Zusätzliche Möglichkeiten des Matchmaking zwischen Ausstellern des Digital Way, Besuchern und Ausstellern der AMB sowie den Konferenzteilnehmern, bieten die verlängerten Öffnungszeiten des Digital Way am ersten Messetag mit einem zusätzlichen Networking-Event.

Digital Way bringt lösungsorientierte Angebote und Nachfrage zusammen

„Unternehmen wollen wissen, wie Industrie 4.0 und die Digitalisierung von Prozessen umgesetzt werden können. Welche Anbieter haben bereits erfolgreich Projekte realisiert? Welche Anwendungen bzw. Modelle gibt es und welche sind für das jeweilige Unternehmen relevant? Mit dem Digital Way zur AMB 2018 bringen wir lösungsorientierte Angebote und Nachfrage zusammen“, sagt Gunnar Mey, Abteilungsleiter Industrie bei der Messe Stuttgart. Darüber hinaus geht die Messe Stuttgart selbst neue Wege: Ab sofort sind Ausstellungsflächen online buchbar auf www.amb-messe.de/digitalway und zur AMB 2018 sind sogenannte Digital Handshakes und Livestreamings ausgewählter Konferenzthemen geplant.

Gunnar Mey, Abteilungsleiter Industrie bei der Messe Stuttgart: „Unternehmen wollen wissen, wie Industrie 4.0 und die Digitalisierung von Prozessen umgesetzt werden können. Mit dem Digital Way zur AMB 2018 bringen wir lösungsorientierte Angebote und Nachfrage zusammen.“
Gunnar Mey, Abteilungsleiter Industrie bei der Messe Stuttgart: „Unternehmen wollen wissen, wie Industrie 4.0 und die Digitalisierung von Prozessen umgesetzt werden können. Mit dem Digital Way zur AMB 2018 bringen wir lösungsorientierte Angebote und Nachfrage zusammen.“ (Bild: Maschinenmarkt)

„Das größte Rationalisierungspotenzial in der Produktion liegt mit Sicherheit im Bereich der Digitalisierung“, erklärt Dr. Reinhold Walz, Geschäftsführer der GEWATEC GmbH & Co. KG. „Mit der GEWATEC web-Factory auf der AMB machen wir für den Besucher einen vollständig automatisierten Produktionsprozess nach Industrie 4.0 Kriterien erlebbar. Vom iPhone des Besuchers aus wird die komplette Prozesskette mit kaufmännischen und technischen Arbeitsprozessen ausgelöst. Von der Kalkulation, Bestätigung, Lieferschein und Rechnung, über Generierung eines Fertigungs- bzw. Prüfauftrags, der Auswahl geeigneter und freier Maschinen bis hin zur Qualitätssicherung und dem Versand laufen alle Prozesse vollautomatisch ab“, erläutert Walz.

Thomas Hösle, Geschäftsführer der Elabo GmbH – ein Tochterunternehmen der euromicron-Gruppe - ergänzt: „Hartnäckig halten sich Vorurteile, dass Standards für die Digitalisierung fehlen, die Kosten für die Umsetzung zu hoch sind und die notwendige Manpower insbesondere in kleinen Mittelstandsunternehmen nicht verfügbar ist. Diese gilt es jetzt auszuräumen und diesen Trend nicht zu verschlafen, denn wer zu spät kommt, den bestraft der Markt“.

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Elabo will „Reisebegleiter durch den Digitalisierungs-Dschungel" sein

Elabo sowohl als Anbieter als auch als Anwender von digitalen Lösungen mit einem starken Praxisbezug weiß, worauf es Mittelstandsunternehmen jetzt ankommt. „Wir konzentrieren uns vor allem auf die Mitarbeiter und die Abläufe in der Produktion mit kleinen Seriengrößen und hoher Variantenvielzahl. Dank unserer „bdU-Lösung“ (bedarfsgerechte digitalisierte Unterstützung) geben wir eine perfekte Antwort auf die Schlüsselfrage: Was benötigt der Mitarbeiter in der Produktion, damit er seine täglichen Aufgaben erledigen kann“, so Hösle weiter.

Die AMB versteht er dabei als optimale Plattform. Losgelöst von der operativen Alltags-Hektik, haben Besucher die Chance, sich mit konkreten Digitalisierungs-Anwendungen der Aussteller zu beschäftigen und mit den Anbietern in einen Dialog zu treten. Elabo steht dabei „als Reisebegleiter durch den Digitalisierungs-Dschungel bereit“.

VDMA führt IoT-Technologien live vor

Prof. Claus Oetter vom Fachverband Software und Digitalisierung des VDMA begründet die Zusammenarbeit bei der AMB Sonderschau Digital Way wie folgt: „Die Synergie zwischen IT und Software-Industrie sowie dem Maschinen- und Anlagenbau macht die Innovation in der Digitalisierung erst aus. Die Digitalisierung ermöglicht ganz neue Lösungen sowie Geschäftsmodelle für zukünftige Produkte sowie Dienstleistungen in der Industrie. Ob es nun Themen wie die Usability sind oder der digitale Zwilling für Simulation und Inbetriebnahme oder die Thematik Machine Learning zum Optimieren von Bearbeitungsabläufen und Instandhaltung. Das Themenspektrum ist riesig und hilft ganz nebenbei die Kundenbindung zu erhöhen“.

Der VDMA informiert vor Ort über seine zahlreichen Aktivitäten und führt neue Technologien live in einem Demonstrator vor. In einer exklusive Konferenz rund um die Digitalisierung in der Produktion werden diese Themen weiter vertieft.

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