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Modulares Roboterauto soll autonom durch Städte rollen

| Redakteur: Katharina Juschkat

Auf der IAA zeigt die Edag Gruppe ein Konzeptfahrzeug, das den Stadtverkehr entlasten soll: Ein vollautonomes, vernetztes Roboterfahrzeug, das mit modularen Erweiterungen für viele Anwendungen einsetzbar ist.

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Der Citybot ist modular aufgebaut, sodass er verschiedene Aufgaben übernehmen kann.
Der Citybot ist modular aufgebaut, sodass er verschiedene Aufgaben übernehmen kann.
(Bild: Edag)

Die Mobilität der Zukunft muss Lösungen finden, um Straßen zu entlasten und den Verkehr zu reduzieren. Dazu hat die Edag Gruppe ein multifunktionales Fahrzeug entwickelt, das sich rund um die Uhr autonom durch Städte bewegt und dem Verkehrsinfarkt entgegenwirken soll – den Citybot.

Passagiertransport und Straßenreinigung in einem

Der Citybot ist ein schwarmintelligentes, multifunktionales und vollautonomes Roboterfahrzeug, das emissionsfrei mit einem Brennstoffzellenantrieb fährt. Der Citybot soll rund um die Uhr eingesetzt werden können und über Anbaumodule an verschiedene Bedürfnisse angepasst werden, z.B. als Fahrgastzelle, Cargo-Träger oder Stadtreinigungsgerät. In Verbindung mit der Plattform-Technologie für das Internet der Dinge und digitalen Bezahlmöglichkeiten können so auch neue Geschäftsmodelle entstehen.

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Edag will mit dem Citybot einen neuen Weg gehen und zielt mit dem Konzept auf alle Mobilitätsakteure des Ecosystems ab: OEM, Stadtentwickler und -planer, Infrastrukturverbände, Verkehrs-, Entsorgungs- und Transportbetriebe, kommunale Einrichtungen und Logistiker. Auf der IAA wird der Citybot mit dem Modul eines loungeartigen Personentransporters zu sehen sein.

„Die Stadt der Zukunft muss sauber, sicher, lebenswert, freundlich, leise und smart werden“, sagt Cosimo De Carlo, CEO der Edag Gruppe. „Für den Citybot haben wir unsere Entwicklungskompetenzen aus den Bereichen Vehicle Engineering, Electrics/Electronics und Production Solutions zusammengeführt. Damit ist der Citybot weit mehr als eine Design-Studie: Er ist ein echter Game Changer und ein Mobilitätskonzept mit eigenem Ecosystem.“
IAA 2019: Halle 9.0, Stand B14

Dieser Beitrag ist ursprünglich auf unserem Partnerportal Next Mobility erschienen.

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