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Mobil arbeiten Mobilitäts-Services: die Leistungsfähigkeit mobiler Infrastrukturen im Fokus

| Autor/ Redakteur: Sascha Lekic / Sebastian Human

Mobiles Arbeiten ist auf dem Vormarsch und wird perspektivisch noch an Bedeutung gewinnen. Doch um die Leistungsfähigkeit mobiler Infrastrukturen konstant zu halten, bedarf es zielgerichteter Maßnahmen.

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Mobiles Arbeiten ist fester Bestandteil der digitalen Transformation und wird die Arbeitswelt der Zukunft nachhaltig mitgestalten.
Mobiles Arbeiten ist fester Bestandteil der digitalen Transformation und wird die Arbeitswelt der Zukunft nachhaltig mitgestalten.
(Bild: gemeinfrei / Unsplash)

Industrie 4.0 ohne die Möglichkeit, mobil zu arbeiten: Undenkbar. Das weiß auch Evonik. Bei einem der größten deutschen Spezialchemieunternehmen sind über 7.000 mobile Geräte im Einsatz, hinzu kommen eine Unified Endpoint Management (UEM)-Lösung sowie eine Reihe verschiedener Software-Anwendungen von unterschiedlichen Anbietern zur Absicherung der mobilen Infrastruktur.

Das Beispiel zeigt: die Komplexität solcher Infrastrukturen wächst, Produkte und Applikationen unterschiedlicher Hersteller und Provider müssen miteinander harmonieren und nahtlos interagieren. Zudem sind Unternehmen immer stärker darauf angewiesen, dass diese Systeme rund um die Uhr funktionieren, ihre Leistungsfähigkeit jederzeit gewährleistet ist, sie keine „Aussetzer“ haben. Denn es geht im Zeitalter von IoT und Industrie 4.0 längst nicht mehr nur darum, Mails mobil zu checken oder eine SMS zu schreiben. Mobil zu arbeiten bedeutet, dass Mitarbeiter mit ihren Geräten immer und überall zuverlässig Zugriff auf ihre relevanten Daten haben müssen.

Das ist einfacher gesagt als getan: Die Herausforderungen wachsen mit der Größe der mobilen Infrastruktur, der Vielzahl der eingesetzten Geräte, mit den verwendeten Lösungen und Applikationen, den Sicherheitsanforderungen, der Einbindung in übergeordnete Enterprise Mobility Management (EMM)-Umgebungen sowie der notwendigen Integration in die übrige Enterprise-Infrastruktur. Hinzu kommt die Notwendigkeit einer effizienten Administration der Geräte, also ein gut funktionierendes mobiles Device Management.

Für all das ist in letzter Konsequenz ein hochprofessioneller, schneller und umfassender Service unabdingbar. Damit zum Beispiel Produktivitätsverluste durch ungeplante Stillstandzeiten verhindert werden und die Sicherheit an keiner Stelle auf der Strecke bleibt.

Mehr als Troubleshooting

Das bedeutet auch: Ein solcher Service muss heute zwangsläufig mehr können als nur das reine Troubleshooting oder die reaktive Fehlerbehebung. Vielmehr geht es immer mehr auch um die Beratung bei der Einführung neuer Betriebssysteme oder Fragen der Interoperabilität mit anderen Enterprise-Mobility-Lösungen. Entsprechende Services sollten zudem regelmäßige und, im besten Fall auch, automatische Updates, etwa zu neu entdeckten Sicherheitslücken, umfassen. Online-Schulungen, beispielsweise zur Einführung wichtiger OS-Upgrades, sollten hierbei ebenso zum Angebot gehören wie auch die technische Unterstützung direkt vor Ort.

Zentraler Punkt, auch für Service und Wartung, ist dabei ein herstellerübergreifender Ansatz. Denn die bisher übliche Praxis, dass sich jeder Lieferant isoliert etwa nur um die Wartung seiner Anwendungen und Produkte kümmert, ist wenig effizient und möglicherweise sogar kontraproduktiv. Das war auch bei Evonik so: Die manuell erstellten Tickets wurden von den jeweils zuständigen Service-Providern separat bearbeitet. Damit konnte eine schnelle Lösung der Probleme nicht immer garantiert werden.

ETS: Mobility-Services auf Abruf

Um diese Klippen zu umschiffen, haben wir unter dem Namen Enterprise Tech Support (ETS) eine Service-Einheit gegründet, die speziell auf das Thema Enterprise Mobility spezialisiert ist und die die oben skizzierten Aufgaben umfänglich abdeckt. Damit werden im konkreten Fall bei Evonik unter anderem Tickets schneller und Provider-übergreifend bearbeitet. Auf den Punkt gebracht lautet die Aufgabe des Expertenteams: mit einem schnellen und umfassenden Service den störungsfreien Betrieb der mobilen Infrastruktur sicherzustellen. Dasselbe gilt natürlich auch für andere Unternehmen, die einen solchen Service nutzen wollen.

Damit sorgen Mobilitätsservices nicht nur für eine durchgehend gleichbleibende Leistungsfähigkeit mobiler Infrastrukturen, sondern helfen den Unternehmen auch dabei, das Optimum aus ihren Mobilitätsinvestitionen herauszuholen.

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