Multi-Jet-Fusion Mit neuem Nesting-Service Produktionskosten senken

Redakteur: Dipl.-Ing. Dorothee Quitter

Durch die Optimierung der Teileanordnung lassen sich die Produktionskosten pro Teil beim 3D-Druck mittels Multi-Jet-Fusion (MJF) senken. 3D-Druck-Dienstleister Weerg bietet seinen Kunden jetzt eine 3D-Build-Struktur zur Verschachtelung der Teile an.

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Weerg bietet mit dem Nesting einen neuen Service für Großserienkunden an.
Weerg bietet mit dem Nesting einen neuen Service für Großserienkunden an.
(Bild: Weerg)

Die wirtschaftlichen Vorteile des Services ergeben sich aus der Nutzung der Verschachtelung, die es ermöglicht, mehrere Teile zusammenzufügen, indem der Inhalt der zu druckenden Struktur optimiert wird. Theoretisch kann eine optimale Verschachtelung auch manuell mit erheblichem Aufwand erfolgen. Schneller ist der Einsatz einer speziellen Software, die automatisch eine Reihe von 3D-Teilen innerhalb der Struktur verschiebt und dreht, um den Leerraum zu minimieren und die Qualität und Quantität der gedruckten Teile zu optimieren. Hier kann die Anzahl der Teile und der Mindestabstand zwischen den einzelnen Teilen festgelegt werden.

Der größte Nutzen wird jedoch erzielt, wenn die Verschachtelung genutzt wird, um die volle Kapazität des Bauraumes auszuschöpfen. Die von Weerg vorgeschlagene 3D-Build-Technik ermöglicht den 3D-Druck mit der MJF-Technologie von HP in drei verschiedenen Materialien: Nylon PA11, Nylon PA12 und Polypropylen. Laut Weerg können Kunden, die die 3D-Build-Struktur erwerben und nutzen, von Einsparungen bis zu 60 Prozent profitieren – im Vergleich zu den Kosten, die sie für die Einzelfertigung der Teile aufgewendet hätten.

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