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Konzeptstudie Mit Musik zum eigenen 3D-Druck-designten Lautsprecher

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Materialise entwickelte einen Algorithmus, mit dem sich Lautsprechergitter auf Basis einzelner Musiksongs mittels 3D-Druck automatisch individualisieren lassen. Klingt verrückt? Wir erklären die Idee dahinter.

Ein Konstruktionsteam von Materialise hat Algorithmen entwickelt, die akustische Parameter in Liedern in einzigartige Lautsprechergitter-Strukturen verwandeln.
Ein Konstruktionsteam von Materialise hat Algorithmen entwickelt, die akustische Parameter in Liedern in einzigartige Lautsprechergitter-Strukturen verwandeln.
(Bild: Materialise )

Welche Möglichkeiten beim 3D-Druck hinsichtlich Designautomation und Individualisierung von Serienprodukten bestehen, zeigt eine Konzeptstudie von Materialise. Ein Konstruktionsteam des belgischen Anbieters von 3D-Druck-Software und -Dienstleistungen entwickelte Algorithmen, die akustische Parameter in Liedern in einzigartige Lautsprechergitter-Strukturen verwandeln. Das Prinzip lässt sich auf zahlreiche andere Anwendungen übertragen. Als Grundlage kann dabei vieles dienen, vom Fingerabdruck bis zum Aussehen der Iris.

Einzigartige musikalische Signatur aus dem 3D-Drucker

Zu Beginn der Konzeptstudie stand das Ziel, Bauteile für den Innenraum von Autos zu entwickeln, die sich mittels 3D-Druck gut personalisieren lassen. Auf der Suche nach möglichen Anwendungen kam das Ingenieurteam von Materialise schnell auf die Idee, sich mit den Lautsprechergittern zu beschäftigen und diese auf Basis von Musik – zum Beispiel des Lieblingslieds des späteren Besitzers – zu individualisieren. Mit dem Wissen, dass jeder Song eine einzigartige musikalische Signatur besitzt, war dann die Frage zu klären, wie sich diese Merkmale visualisieren und dreidimensional drucken lassen.