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Use Case Mit automatisierter Datensicherung zu 90 Prozent Zeitersparnis

| Redakteur: Vivien Deffner

In den letzten Jahren hat die Datenmenge des Studentenwerks Frankfurt deutlich zugenommen. Inzwischen sind 50 Server im Einsatz, die es zu sichern gilt. Da die bisherige Backup-Software den Anforderungen nicht mehr gerecht wurde, kam eine neue zum Einsatz. Das Ergebnis: eine Zeitersparnis von 90 Prozent.

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Mit der neu eingeführten automatisierten Backup-Software konnte das Studentenwerk bei der Datensicherung etwa 90 Prozent der vorher benötigten Zeit einsparen.
Mit der neu eingeführten automatisierten Backup-Software konnte das Studentenwerk bei der Datensicherung etwa 90 Prozent der vorher benötigten Zeit einsparen.
(Bild: gemeinfrei / Pexels )

Mit der wachsenden Datenmenge wurden beim Studentenwerk Frankfurt auch die Anforderungen an eine Backup-Software größer. So muss die Backup-Software große Datenmengen innerhalb vorgegebener Backup-Fenster sichern. Da sich die Infrastruktur des Studentenwerks von physischen Maschinen zu virtuellen Umgebungen entwickelt hat, muss zudem eine zuverlässige Sicherung von Hyper-V-Umgebungen gewährleistet werden. Die bisher eingesetzte Software konnte diese Anforderungen nicht mehr richtig erfüllen und wurde fehleranfällig. Dadurch konnten beispielsweise die Backup-Fenster nicht mehr eingehalten werden. Außerdem wurde es laut Ronny Weiß, IT-Administrator beim Studentenwerk Frankfurt, zunehmend zeitintensiver, die Datensicherung nachzuhalten, zu kontrollieren und zu protokollieren.

Backup-Konzept als Übersicht

Ein Backup-Konzept dient als Basis für die Datensicherung. „Ein Backup-Konzept dokumentiert die aktuelle Backup-Infrastruktur mit sämtlichen Systemen und Datenmengen der unternehmensweiten Datensicherung. Das Backup-Konzept stellt sicher, dass die wichtigsten Business-Anforderungen und gesetzlichen Vorgaben erfüllt werden, dass alle Ausfall-Szenarien durch das Backup abgedeckt sind und die Backup-Infrastruktur geschützt ist“, erklärt Wolfgang Rudloff, Backup Consultant bei NovaStor. Für das Studentenwerk stellt das Konzept bei Unternehmensprüfungen einen Nachweis für zuverlässiges Backup Management dar. Da es alle Prozesse und regelmäßige Aufgaben abbildet, soll es laut Hersteller die Einarbeitung neuer Kollegen oder Vertretungskräfte erleichtern. Für die IT-Abteilung sei die Überprüfung der Datensicherung auf Aktualität ein weiterer Vorteil.

Keine händische Verwaltung mehr

Der bisherige händische Verwaltungsaufwand entfällt für die IT-Abteilung des Studentenwerks, da keine manuellen Eingriffe mehr durchgeführt werden. Stattdessen bildet eine zentrale Nutzeroberfläche die gesamten Backup- und Restore-Prozesse gebündelt ab. Auch Änderungen werden laut Herstellerangaben direkt und automatisch in die Dokumentation übertragen. Die Software bietet zudem eine Reporting-Funktion, über die auditfähige Reports erstellt werden können, die Informationen zu Jobdetails und Ergebnissen der Backup- und Restore-Umgebung enthalten und damit Transparenz über den Status der Datensicherung geben. Für die Überprüfung der Datensicherung fallen pro Tag für die IT-Abteilung etwa fünf Minuten an. Vorher war hier eine Stunde mehr nötig, was einer Zeitersparnis von etwa 90 Prozent entspricht.

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