Studie Mehr als die Hälfte der Digital-Programme von Behörden lassen sich nicht skalieren

Von Sandro Kipar

55 Prozent der digitalen Behördenprogramme lassen sich laut einer Gartner-Studie nicht skalieren. Doch das Beratungsunternehmen hat auch digitale Fortschritte festgestellt.

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Knapp ein Viertel der Behörden wird als digital fortschrittlich eingestuft.
Knapp ein Viertel der Behörden wird als digital fortschrittlich eingestuft.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

Während der Corona-Pandemie wurden auch Behörden und Ämter vor neue Herausforderungen gestellt. Wie kann etwa ein Bürgeramt seinen Service anbieten und gleichzeitig Hygieneregeln einhalten? Wie viele Unternehmen auch, haben laut einer Studie von Gartner mit diesen Herausforderungen große Sprünge in der Digitalisierung gemacht. Doch laut dem Beratungs- und Researchunternehmen lassen sich 55 Prozent der digitalen Behördenprogramme nicht skalieren. Für die Studie hat das Unternehmen von April bis Mai 2021 166 Behörden aus Nordamerika, Europa, Afrika und dem asiatischen Raum befragt.

„Die Programme für digitale Verwaltung haben sich während der Pandemie verbessert und mehr Investitionen erhalten, aber viele Behörden haben immer noch Schwierigkeiten, dies in großem Umfang umzusetzen", sagt Gartner Senior Research Director Dean Lacheca. Dennoch haben die Programme für digitale Verwaltung sich während der Pandemie verbessert und mehr Investitionen erhalten, heißt es weiter.

Vorteile der Digitalisierung

Demnach haben 10 Prozent der Befragten angegeben, sich noch in den Anfängen zu befinden und verschiedene Programme auszuprobieren. 5 Prozent haben angegeben, dass ihre digitalen Anwendungen schon sehr ausgereift seien und diese weiter optimiert werden. 24 Prozent der Behörden stuft Gartner als digital Fortschrittlich ein. „Diese digital fortschrittlichen Behörden bemerken jetzt die Vorteile der Digitalisierung: höhere Effizienz, Kostenreduktion, höhere Produktivität und Transparenz", sagt Lacheca.

Gartner empfiehlt in seiner Studie, dass CIOs von Behörden den eigenen digitalen Fortschritt bewerten, Schwerpunkte setzen und die Erkenntnisse an Entscheidungsträger vermitteln sollten. So können Investments in die IT priorisiert werden. „Diejenigen, die noch nicht mit der Digitalisierung begonnen haben, sollten die durch die Pandemie ausgelöste Dynamik nutzen, um ihre digitale Transformation zu gestalten“, so Lacheca.

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