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IFA 2016: Aldi-Lieferant entdeckt neuen Markt

Medion steigt ins Smart Home ein

| Autor: Sylvia Lösel

Das intelligente Zuhause gewinnt an Bedeutung. Als Zeichen dafür könnte der Einstieg von Medion in dieses Marktsegment gewertet werden. Der Hersteller, auch Hauslieferant von Aldi, stellt auf der IFA in Berlin seine Lösungen vor, die zum Weihnachtsgeschäft auf den Markt kommen.

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Das Smart-Home-Sortiment von Medion kommt zum Weihnachtsgeschäft auf den Markt.
Das Smart-Home-Sortiment von Medion kommt zum Weihnachtsgeschäft auf den Markt.
(Bild: Medion)

WLAN und Bluetooth – mittels dieser Übertragungsstandards sichert Medion künftig Haus und Heim. Der Hersteller stellt auf der IFA zahlreiche Komponenten für das Smart Home vor, die als komplettes Bundle erworben und mit Einzelteilen beliebig erweitert werden können.

Per Smartphone (Android und iOS), Zeitschaltung oder durch eine Wenn-Dann-Schaltung können Heizung, Lampen, Steckdosen und viele weitere Produkte gesteuert oder automatisiert werden. Tür- oder Fensterkontakte, Bewegungsmelder, Erschütterungssensoren und IP-Kameras schützen das Eigentum.

Der Einbau des Smart-Home-Systems von Medion, verspricht der Hersteller, soll „in Windeseile“ erfolgen. Fast alle Komponenten können ohne Werkzeugeinsatz montiert werden und lassen sich bei einem Umzug spurlos entfernen.

Die Daten werden per 128-Bit-SSL-Verschlüsselung zwischen Smartphone oder Tablet und der Medion-Smart-Home-Zentrale ausgetauscht.

Zum Start bietet Medion drei Sets für beliebte Szenarien an: Sicherheit, Komfort und Energie (Komponenten: siehe Bilderstrecke). Für Kunden, die sich auf kein spezielles Szenario festlegen wollen, gibt es zudem zwei Einsteigerpakete. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, sich die Komponenten komplett selbst zusammenzustellen.

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Die Komponenten

  • Zentrale: Sie steuert die einzelnen Komponenten kabellos. Die Verwaltung erfolgt über die kostenlose Medion-Smart-Home-App für Android und iOS. Darüber hinaus empfängt die Zentrale Statusmeldungen zum Betriebszustand der Komponenten. Auch Ereignisse von Sensoren wie dem Bewegungs- oder Rauchmelder werden an die Zentrale gesendet, die daraufhin benutzerdefinierte oder automatisierte intelligente Situationen, einen Alarm oder eine Nachricht ans Smartphone oder Tablet auslöst. Sollte die Funkdistanz zwischen der Zentrale und einem Gerät zu groß werden, kann mit einer weiteren Zentrale der Funkbereich zudem ganz einfach erweitert werden.
  • LED-Leuchte: Das energiesparende LED-Leuchtmittel mit einem 180-Grad-Lichtkegel kann per App geschaltet und gedimmt werden. Zudem können Abhängigkeiten zu anderen Sensoren programmiert werden.
  • Heizungsthermostat: Die smarten Heizungsthermostate ersetzen die bisherigen Thermostate und sparen per Zeit- sowie Fernsteuerung via App bis zu 30 Prozent der Heizkosten. Dank drei beiliegender Adapter ist fast jede Heizung kompatibel. Adapter für alle anderen Heizkörper sind in Baumärkten sowie im Heizungs- oder Elektrofachhandel erhältlich.
  • Wetterstation: Die Wetterstation prüft ständig Temperatur, Luftfeuchtigkeit sowie Luftdruck und kann Innen und Außen eingesetzt werden. Per Smartphone lassen sich die Daten der Wetterstation auslesen und für Wenn-Dann-Schaltungen nutzen.
  • Zwischenstecker: Lampen und viele andere elektrischen Geräte werden dank des Zwischensteckers „intelligent“. Der Stecker ist nicht nur für die Schaltung verantwortlich, sondern misst auch gleichzeitig den Stromverbrauch des entsprechenden Geräts. Per App kann eine Zeitschaltung und Abhängigkeiten zu anderen Sensoren programmiert werden. Eine manuelle Schaltung ist am Gerät selbst oder per App möglich.
  • Tür- und Fensterkontakt: Sobald ein Fenster, eine Tür oder ein Schrank geöffnet wird, meldet der Sensor dies an die Smart-Home-Zentrale. Im Winter kann zum Beispiel die Heizung im Zusammenspiel mit dem smarten Thermostat automatisch heruntergeregelt werden, sobald das Fenster zum Lüften geöffnet ist. Im Sommer hingegen schaltet sich das Licht aus, damit keine Mücken ins Zimmer gelangen.
  • Bewegungsmelder: Der Sensor erfasst Bewegungen im 160-Grad-Weitwinkel sowie bis zu 12 Meter Entfernung. So kann der Bewegungsmelder das Licht einschalten, die Sirene oder eine Nachricht auslösen.
  • Erschütterungssensor: An der Fensterscheibe befestigt, wird ein Alarm sowie eine Nachricht ausgelöst, wenn die Scheibe eingeschlagen wird.
  • Rauchmelder: Der Rauchmelder schlägt Alarm, wenn er Rauch wahrnimmt. Zusätzlich kann das System den Besitzer auch per Smartphone benachrichtigen.
  • IP-Kamera: Die IP-Kamera sendet dank HD-Auflösung (1.280 x 720 Pixel) detailreiche Videos und Bilder ans Smartphone oder Tablet. Mithilfe von Infrarot-LEDs und einem zusätzlichen elektro-mechanischen Infrarot-Filter bietet die IP-Kamera auch bei völliger Dunkelheit eine gute Bildqualität. Der integrierte Bewegungsmelder löst automatisch die Aufnahme sowie Benachrichtigungen ans Smartphone oder Tablet aus.

Das Produktportfolio wird in Zukunft sukzessive um weitere Komponenten ergänzt.

Verfügbarkeit

Die Smart-Home Sets für die Szenarien ‚Sicherheit‘ (249 Euro), ‚Komfort‘ (269 Euro) und ‚Energie‘ (219 Euro), die kleinen (199 Euro) und großen (349 Euro) Smart-Home-Starter-Sets sowie alle einzelnen Komponenten sind ab dem vierten Quartal erhältlich.

Dieser Beitrag ist ursprünglich auf unserem Partnerportal IT-Business erschienen.

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