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Sandvik Coromant und Microsoft kooperieren Maschinen, Werkzeuge und Daten auf einer einzigen Plattform vernetzen

| Redakteur: Peter Königsreuther

Mit dem Zerspanungs-Know-how von Sandvik Coromant und der technischen Expertise von Microsoft, sollen die Weichen in die fertigungsmäßige Zukunft gestellt werden. Das Coroplus-Angebot von Sandvik Coromant basiert auf verschiedenen Microsoft-Produkten.

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Sandvik Coromant und Microsoft verbinden ihre Stärken, damit die Zukunft der Fertigung gesichert wird, wie es heißt. Von links: Nadine Crauwels, Präsidentin von Sandvik Coromant, und Hélène Barnekow, CEO von Microsoft Schweden. Durch die Verknüpfung des Zerspanungs-Know-hows von Sandvik Coromant mit der Expertise von Microsoft sollen Glieder der Produktionskette vernetzt werden, und so die nächste Generation der Fertigung entstehen.
Sandvik Coromant und Microsoft verbinden ihre Stärken, damit die Zukunft der Fertigung gesichert wird, wie es heißt. Von links: Nadine Crauwels, Präsidentin von Sandvik Coromant, und Hélène Barnekow, CEO von Microsoft Schweden. Durch die Verknüpfung des Zerspanungs-Know-hows von Sandvik Coromant mit der Expertise von Microsoft sollen Glieder der Produktionskette vernetzt werden, und so die nächste Generation der Fertigung entstehen.
(Bild: Sandvik / Microsoft)

Das sogenannte Coroplus-Angebot von Sandvik Coromant wurde, wie es dazu heißt, in Teilen zusammen mit Microsoft entwickelt und basiert auf Azure IoT Suite, Cortana Intelligence Suite sowie Dynamics 365 for Field Service. Es soll beispielsweise Menschen, Maschinen, Werkzeuge und Daten auf einer einzigen Plattform vernetzen.

Der Grund ist, dass damit die Kunden von Sandvik Coromant eine bessere Basis für ihre Entscheidungen zur Verfügung haben. Darüber hinaus bietet das Ganze einen Überblick über verschiedene Entwicklungen im Fertigungsbereich. So könnten Einsparungen etwa aus reduzierten Maschinenausfallzeiten winken, heißt es weiter.

Nur gemeinsam gehen digitale Strategien auf

„Für uns ist die Zusammenarbeit mit Microsoft ein Schlüsselfaktor für den Erfolg unserer digitalen Strategie. Wir sind eine historische Beziehung eingegangen und freuen uns auf die Fortsetzung unserer gemeinsamen Reise“, erläutert Nadine Crauwels, Präsidentin von Sandvik Coromant.

Der Schwedische Zerspanungswerkzeug-Experte schaffe Mehrwert, indem er nun zusammen mit Microsoft Lösungen für die Fertigungsindustrie entwickele und umsetze, um Effizienz, Nachhaltigkeit und Wachstum zu garantieren. Mit dieser einzigartigen Partnerschaft beschreite man einen neuen Weg, um bei der Entwicklung beider Kompetenzfelder enger zu kooperieren.

Datenwissen schützt vor Produktionsausfall

Ein herausragender Aspekt des Coroplus-Angebots von Sandvik Coromant besteht nach Aussage des Unternehmens darin, dass die Daten auf Maschinenebene nicht nur zur Einstellung der Anlage oder zur Benachrichtigung der Techniker bei Wartungsbedarf eingesetzt werden, sondern diese auch die Manager bei potenziellen Problemen warnen.

Die Daten werden auf Werkzeugebene gesammelt, das heißt, das industrielle Werkzeug des Kunden wird „intelligent“ und kann jederzeit für einen effizienten Einsatz und zur Vermeidung von Produktionsausfällen angepasst und eingestellt werden.

Bei dem was man schon gut kann, noch besser werden

Die Partnerschaft mit Microsoft folge einem integrierten Ansatz zur Digitalisierung von Daten, Wissen und Erfahrungen, den Sandvik Coromant täglich zur Betreuung seiner Kunden einsetze. Er wird auch als zusätzliches Tool für die Verschlankung der Produktion dienen, informieren die Schweden.

„Sandvik Coromant ist Weltmarktführer in der Zerspanung und kann auf eine lange Erfolgsbilanz in der Weiterentwicklung des industriellen Sektors in Schweden wie auch international verweisen. Es ist unglaublich inspirierend, dass sich das Unternehmen entschieden hat, den nächsten Schritt des Weges mit uns zu gehen“, fasst Hélène Barnekow, CEO von Microsoft Schweden die ersten Eindrücke zusammen. Das sei ein wirklich eindrucksvolles Beispiel, wie Digitalisierung neue Geschäftsmöglichkeiten für ein Unternehmen schaffen könne, damit es sich fit für die Zukunft weiterentwickeln könne und immer besser werde, bei dem, was schon gut könne.

Gestartet wurde das frisch ins Leben gerufene Joint Venture zwischen Sandvik Coromant und Microsoft im ersten Quartal 2020 mit Aktivitäten in Schweden und weiteren Ländern, lassen die Protagonistinnen wissen.

Der Artikel ist ursprünglich auf unserem Partnerportal MM Maschinenmarkt erschienen.

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