FDM-3D-Druck Markforged stellt neuen 3D-Drucker FX20 und neues Material vor

Von Marie Lücke

Markforged hat auf der Formnext 2021 den neuen Industrie-3D-Drucker FX20 präsentiert. Mit Materialien wie dem Hochtemperatur-Polymer Ultem 9085 kombiniert mit der firmeneigenen Drucktechnologie soll er hochfeste, hitzebeständige und leistungsfähige Teile für anspruchsvolle Industriebereiche drucken können.

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Der 3D-Drucker FX20 von Markforged wird auf der Formnext im November 2021 vorgestellt.
Der 3D-Drucker FX20 von Markforged wird auf der Formnext im November 2021 vorgestellt.
(Bild: Business Wire)

Markforged, der Entwickler der Plattform „ The Digital Forge“, bringt mit dem FX20 einen neuen industriellen 3D-Drucker auf den Markt. Wie das Unternehmen für additive Fertigung mitteilte, druckt die neue Hardware flammhemmendes, hochleistungsfähiges thermoplastisches Material mit Ultem 9085-Filament und ermöglicht in Verbindung mit der firmeneigenen Faserverstärkungs-Drucktechnologie hochfeste, hitzebeständige und leistungsfähigere Teile. Diese sollen den Anforderungen anspruchsvoller Branchen wie der Luft– und Raumfahrt, Verteidigung, Automobil- sowie Öl- und Gasindustrie gerecht werden können.

Details zu dem neuen 3D-Drucker

Der FX20 stellt Teile mit einem einfachen Mausklick direkt am Bedarfsort her. Er vereint nach Angaben des Herstellers die Vorteile von Format und Produktionsleistung, um größere Teile mit hoher Geschwindigkeit anfertigen zu können. Der Hochtemperaturdruck soll robuste Produktionsanwendungen ermöglichen. Mit seiner beheizten Baukammer, die eine Temperatur von bis zu 200 °C aufrechterhalten kann, soll er in der Lage sein, Bauteile mit einem Volumen von bis zu 525 mm x 400 mm x 400 mm zu drucken.

Laut Markforged arbeitet der neue Industrie-3D-Drucker bis zu achtmal schneller als bestehende Composite-Drucker des Herstellers und druckt fast fünfmal größere Teile als Markforgeds X7. Durch die Kombination des Ultem 9085-Filaments mit der proprietären Technologie der kontinuierlichen Faserverstärkung sollen Hersteller ihre Fertigungsprozesse durch den 3D-Druck von Verbundwerkstoffen ergänzen können. Indem sie präzise und belastbare Teile dort drucken, wo sie gebraucht werden, können außerdem ganze Segmente der vorherigen Lieferkette ersetzt werden.

Lesen Sie hier, welche weiteren Neuheiten auf der Formnext gezeigt wurden:

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