FDM-3D-Druck Makerbot optimiert 3D-Druck für ABS-Bauteile

Redakteur: Dipl.-Ing. Dorothee Quitter

Bauteile aus dem Kunststoff ABS lassen sich schwierig auf Desktop-3D-Druckern fertigen. Makerbot optimiert nun den industriellen 3D-Druck auf seinem Desktopdrucker Method X. Mit dem neuen ABS-R-Filament und dem darauf abgestimmten Stützmaterial Rapid Rinse sollen Bauteile mit hoher Präzision und Wiederholgenauigkeit möglich sein.

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Die Maßhaltigkeit der aus ABS-R in Kombination mit Rapid Rinse hergestellten Bauteile soll ± 0,2 mm (± 0,007 Zoll) betragen.
Die Maßhaltigkeit der aus ABS-R in Kombination mit Rapid Rinse hergestellten Bauteile soll ± 0,2 mm (± 0,007 Zoll) betragen.
(Bild: Makerbot)

ABS zählt zu den gefragtesten, jedoch noch immer schwierigen Materialien für die Ausgabe auf einem 3D-Desktopdrucker, weil es ohne die richtigen Bedingungen leicht schrumpfen, sich verziehen, kräuseln oder sogar reißen kann. Nach Angaben von Makerbot ist ABS-R eine neue Filamentrezeptur, mit der zuverlässig Prototypen, Werkzeuge und andere Teile mit hoher Präzision und Wiederholgenauigkeit auf den beheizten Method-X-Druckern im FDM-Verfahren gefertigt werden können. Die Maßhaltigkeit der ABS-Teile soll ± 0,2 mm (± 0,007 Zoll) betragen.

Darüber hinaus wurde ABS-R auf das neuartige, zum Patent angemeldete Stützmaterial Rapid Rinse abgestimmt. Laut Makerbot löst es sich schnell in warmem Leitungswasser auf. Es seien keine ätzenden Chemikalien erforderlich. Damit erübrigt sich der Kauf von zusätzlichen Geräten für die Nachverarbeitung. Die wasserlöslichen Eigenschaften von Rapid Rinse sollen die Arbeit mit Stützmaterial einfacher und sicherer gestalten und nur minimale Rückstände hinterlassen, heißt es.

Ab Dezember 2021 sollen das Stützmaterial Rapid Rinse und das Kunststofffilament ABS-R lieferbar sein.

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