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Logistik 4.0 fordert die Handhelds

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Ein Touch-Bildschirm scheint wegen seiner Benutzerfreundlichkeit, des platzsparenden Zusammenwirkens von (digitaler) Tastatur und umfassenden Anzeigemöglichkeiten unerlässlich. Darauf kann eine Empfangsbestätigung problemlos mit dem Finger oder einem Stift unterschrieben werden. Doch daneben erfordern Routineaufgaben wie das hundertfache Scannen von Warenetiketten weitere Eingabemöglichkeiten. Dazu hat Soredi an der Längsfront des Handhelds einen Folienstreifen mit Funktionstasten angebracht. Neben Standards wie Ein/Aus, Lautstärke und Helligkeit lassen sich diese mit Scan- und anderen Funktionen belegen.

Offen für Softwareanwendungen

Eine wichtige Voraussetzung für einen dauerhaften Einsatz besteht in der Fähigkeit, branchenübliche Standardsoftware ohne Kompromisse in Bezug auf Leistung ausführen zu können. Neben der Größe des Displays entscheidet darüber der Prozessor. Ein Intel 3825 mit 2 × 1,33 MHz Prozessorleistung und 2 GB DRAM Arbeitsspeicher bietet eine gute Grundlage für den Betrieb von Windows-Betriebssystemen. Diese eröffnen eine weite Bandbreite moderner Anwendersoftware. So kann die gesamte Bandbreite der Anwendungen des ERP-Systems von SAP mit allen seinen für Logistikprozesse relevanten Modulen direkt betrieben werden. Leistungsverluste und Übertragungsverzögerungen durch Schnittstellen oder Zusatzprodukte sind ausgeschlossen. Viele Warenwirtschafts-, Lager- und Logistikprogramme – on Premise oder in der Cloud – stellen diese Anforderungen. Wer aufgrund vorhandener Programme auf Windows Embedded Compact 7 setzen muss, wird ebenfalls nicht enttäuscht. Der Handheld-Computer SH7-Taskbook erfüllt alle Voraussetzungen an einen vollwertigen PC. Wer spezielle Touch-Benutzeroberflächen oder eine digitale Tastatur für seine Anwendung benötigt, muss das Rad nicht neu erfinden: Der Hersteller bietet dazu bewährte Softwaremodule an. So lassen sich unterschiedlichste Transportaufträge kommissionieren, erfassen, dokumentieren und unterschreiben.

Kommunikationsplattform im IoT

Beste Netzwerkleistungen und zahlreiche Standardschnittstellen machen einen Handheld zur Kommunikationsplattform im Internet der Dinge. Beim SH7-Taskbook unterstützt sogar der Massenspeicher die Kommunikation: Das C-Fast-Speichermedium mit 32 bis 120 GB Memory lässt sich über eine Klappe aus dem gekapselten Gehäuse nehmen. Ein WLAN-Modul von Intel übernimmt die Kommunikation im Netzwerk und über Bluetooth 4.0 mit Energiesparmodus. Mobilfunkmodule für UMTS, LTE und GPS ermöglichen schnelle Zugriffe mit ausreichender Bandbreite. Die Antennentechnik dazu wurde in das Gehäuse integriert.

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