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Studie: Kaufkriterien von Speicherlösungen

Lieber zuverlässige als günstige Speicher

| Autor/ Redakteur: / Marisa Metzger

Western Digital hat CIOs und Entscheidungsträger weltweit im IT-Bereich zu Speicherlösungen befragt. Das wichtigste Ergebnis: Datenzuverlässigkeit wird höher geschätzt als niedrige Preise.

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84 Prozent der Befragten planen Cloud-Initiativen, führen diese bereits durch oder haben sie abgeschlossen.
84 Prozent der Befragten planen Cloud-Initiativen, führen diese bereits durch oder haben sie abgeschlossen.
(Pixabay)

Laut einer Studie von Western Digital sind CIOs und Entscheidungsträgern im IT-Bereich die Zuverlässigkeit von Datenspeicherlösungen wichtiger als deren Preis. Den Grund dafür sieht der Hersteller von Speicherlösungen darin, dass Organisationen zunehmend Daten nutzen. So etwa um ihr Wachstum zu fördern oder ihre Rentabilität sowie ihren Unternehmenswert zu steigern. Das zeige außerdem, dass die Preissensibilität einem Bewusstsein für Datenschutz gewichen ist.

Daten bringen Gewinne

85 Prozent der Befragten bestätigen, dass Daten sich positiv auf die Gewinne ihrer Unternehmen auswirken können. Gleichzeitig hinken viele der Entwicklung noch hinterher, da 55 Prozent eingestehen, dass sie noch nicht alle Daten speichern, die für einen langfristigen wirtschaftlichen Erfolg erforderlich wären. Um dieses Problem anzugehen, weiten 74 Prozent der Entscheidungsträger im IT-Bereich die Cold-Storage- und Archivierungskapazitäten aus. 81 Prozent investieren in die Datenanalyse, um Infrastrukturinvestitionen zu priorisieren und um interne Datenbestände zu nutzen.

Kaufkriterien

39 Prozent der Entscheider wählten die Zuverlässigkeit als wichtigsten Faktor beim Kauf von Datenspeicherlösungen. Nur 25 Prozent sehen die Anschaffungskosten als entscheidendes Kriterium. 62 Prozent der Befragten nannten die Fähigkeit, schnell auf Daten zuzugreifen und diese zu verarbeiten als größte Hürde, um den vollen Datenwert auszuschöpfen. Die Mehrheit der Befragten (83 Prozent) gab an, dass das „Internet der Dinge“ (IoT), Big Data und die steigende Mobilität Änderungen in den Rechenzentren erforderlich machen. Das sei auch wichtig, um auf so genannte kalte Daten – also selten benötigte – zugreifen zu können. Die Bedeutung eines schnelleren Zugriffs auf alte Daten hat ebenfalls an Bedeutung zugenommen: von 69 Prozent im Jahr 2014 auf 74 Prozent im Jahr 2015.

Wachstumstreiber Cloud Computing

Die befragten Entscheider nannten in der Western-Digital-Umfrage die Cloud in zweierlei Hinsicht als wichtigen Wachstumsbereich: Einerseits steigen die Budgets, andererseits handelt es sich bei der Cloud um die Innovation, die von den Entscheidungsträgern heute mit dem größten Interesse verfolgt wird. Wie bereits im vergangenen Jahr sind die Cloud-Budgets im IT-Bereich mit 61 Prozent der führende Wachstumsbereich.

84 Prozent planen öffentliche oder private Cloud-Initiativen, führen solche derzeit durch oder haben sie gerade abgeschlossen. Die meisten Maßnahmen werden in Frankreich (95 Prozent) und China (90 Prozent) umgesetzt.

Obwohl die Budgets steigen, reichen sie immer noch nicht aus, um allen Anforderungen gerecht zu werden, so Western Digital. 34 Prozent der Befragten nennen das Budget als wichtigste Hürde, die sie daran hindert, das volle Potenzial ihres Rechenzentrums auszuschöpfen.

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