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Künstliche Intelligenz LED-Anzeigetafel interagiert mit Menschen

| Redakteur: Lisa Marie Waschbusch

Ford hat sich zur Markteinführung der neuen Focus-Generation etwas Besonderes einfallen lassen und spielt mit Künstlicher Intelligenz: Der Autobauer hat in ausgewählten europäischen Städten eine LED-Anzeigetafel aufgestellt, die mit Menschen interagieren kann.

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Was ist Ihr "Focus"? Riesige Buchstaben-Installation nutzt künstliche Intelligenz zur Interaktion mit Menschen.
Was ist Ihr "Focus"? Riesige Buchstaben-Installation nutzt künstliche Intelligenz zur Interaktion mit Menschen.
(Bild: Ford-Werke GmbH )

Heute startet die Europa-Tournee einer einzigartigen Installation, die es Passanten ermöglicht, mit künstlicher Intelligenz (KI) in Kontakt zu treten. Sechs Meter hohe Buchstaben bilden auf einer Länge von rund 30 Metern das Wort "FOCUS" und dienen zugleich als gigantische LED-Anzeigetafel. Die Besucher können vor Ort mit der interaktiven "FOCUS"-Installation darüber sprechen, worauf sie sich im Leben konzentrieren und welche besonderen Hobbies oder Leidenschaften sie haben. Die Skulptur reagiert darauf, indem sie auf ihren insgesamt 540 LED-Videokacheln individuell zusammengestellte Bildmotive präsentiert. Das "FOCUS"-Buchstabenkunstwerk bereitet in vier europäischen Städten, darunter Berlin, die Markteinführung der neuen Ford Focus-Generation vor, die in Deutschland für September geplant ist:

  • Radio City, Mailand, Italien - 1. bis 3. Juni
  • Potters Field, London, Großbritannien - 5. bis 7. Juli
  • Sony Center, Berlin, Deutschland - 13. bis 15. Juli
  • Plaza Mayor, Madrid, Spanien - genaue Termine folgen

Die KI-Skulptur kann vier Sprachen verstehen und ist in der Lage, ein elektronisches Archiv mit Millionen von Bildern zu durchsuchen, um den genannten Hobbies oder Leidenschaften der jeweiligen Passanten gerecht zu werden. Sobald die Teilnehmerin oder der Teilnehmer das Gespräch beendet hat, kann die Person dabei zusehen, wie sich die Gesprächsinhalte auf der Oberfläche der fünf "FOCUS"-Buchstaben entfalten. Außerdem wird ein persönliches Video erstellt, das Nutzer in sozialen Medien teilen können.

Es dauerte rund 200 Stunden, um die "FOCUS"-Software so zu programmieren, dass sie die Benutzer verstehen und entsprechend reagieren kann. Zudem waren 6.000 Arbeitsstunden notwendig, um die 20-Tonnen-Struktur herzustellen.

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