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Industrie 4.0

Lebensmittelverpackung: Für Industrie 4.0 steht die Ampel auf grün

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Ist der digitale Zwilling die Lösung?

Die Idee des „digitalen Zwillings“ wiederum, das digitale Abbild einer realen Verpackungsmaschine, ist der Dreh- und Angelpunkt der Digitalisierungsstrategie bei Schubert. „Am 3D-Modell können wir die einzelnen Schritte des Verpackungsprozesses in Echtzeit simulieren, die Schnittstellen zwischen den einzelnen Linienkomponenten prüfen und so den Verpackungsprozess als Ganzes optimieren“, erklärt Geschäftsführer Ralf Schubert. Um 30 Prozent, so prophezeit er, könnten dadurch die Inbetriebnahmezeiten der Maschinen sinken.

Fernziel ist es, dem Kunden den digitalen Zwilling auf einer zentralen webbbasierten Plattform zugänglich zu machen. Über die Cloud-Anbindung wird die Auswertung von KPI-Daten wie Stückzahl-, Downtime-Analysen, Wartungs- und Energiedaten möglich sein.

Grips in die digitale Kette

Auf der Interpack 2017 präsentiert Schubert sein erstes Etappenziel der entstehenden digitalen Plattform „GRIPS.world“. Dazu gehört die eigens entwickelte Datenbox, die in Zukunft die TLM-Verpackungsmaschinen ergänzt und wichtige Maschinendaten analysiert.

Ein virtuelles Abbild der Anlage über den gesamten Lebenszyklus steht auch am Ende des BMBF-Forschungsprojekts Cyber System Connector (CSC). KHS ist hier federführend an Bord und stellt mit Stefan Magerstedt den Projektkoordinator. Die technische Komponente CSC bildet dabei die Schnittstelle für jede eingebundene Systemkomponente einer Maschine und Anlage.

Jede Änderung der Maschine oder Anlage, und damit der technischen Dokumentation, wird in ein virtuelles Abbild der Anlage zurückgespielt. Somit existiert stets zur realen Anlage ein äquivalentes virtuelles Abbild.

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