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Industrie 4.0

Lebensmittelverpackung: Für Industrie 4.0 steht die Ampel auf grün

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Farm to Fork soll Transparenz bringen

Beispiel ist die Rückverfolgbarkeit von Fleischprodukten: Unter dem Stichwort von „Farm to Fork“ soll Transparenz in die Verarbeitungskette einziehen. Damit der Verbraucher weiß, wo sein Schnitzel herkommt, enthält das Etikett Produktdaten des Landwirts und der weiterverarbeitenden Betriebe, die der Konsument mittels QR-Code von einer Datenbank abrufen kann. Eine Dienstleistung, die sowohl die chargengenaue als auch individuelle Kennzeichnung von Packungen voraussetzt und beispielsweise Multivac in seinem Track & Trace-Modul umsetzt. Software-unterstützt werden dabei die Herkunfts- und Produktionsdaten während des Verpackungsprozesses taktgenau mitgeführt und auf die Packung aufgebracht.

Echtzeitvernetzung bringt Zusatznutzen

Auch Krones aus dem oberpfälzischen Neutraubling beschäftigt sich intensiv mit Industrie 4.0. Der Hersteller von Getränkeproduktions- und -abfüllanlagen setzt vor allem auf die Echtzeitvernetzung zwischen Anlagenbetreiber und -hersteller. Gemeinsam mit Microsoft arbeitet Krones an Konzepten, die vorhandenes Wissen und verfügbare Datenquellen mit den Produktionsanlagen in Verbindung bringen.

Das Ziel ist es, Informationen in Echtzeit zur Verfügung zu stellen, um so kurzfristig auf Entwicklungen im Markt reagieren zu können. Es geht u.a. um Handlungsempfehlungen für Anlagenzustände und Wartungen, aber auch für den Umgang mit Störungen in Echtzeit, die aus Erkenntnissen von Massendaten und Beziehungswissen generiert werden.

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