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Industrie 4.0

Lebensmittelverpackung: Für Industrie 4.0 steht die Ampel auf grün

| Autor: Anke Geipel-Kern

Für die Digitalisierung sind die Hersteller von Nahrungsmitteln- und Verpackungsmaschinen gut gerüstet – Wie interpretieren die Maschinenbauer in der Lebensmittelbranche das Schlagwort Industrie 4.0? Welche Geschäftsmodelle können entstehen, und was geht technisch bereits? Drei Verpackungsunternehmen verraten, wo bei Ihnen die Reise hingeht.

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Auch in der Nahrungsmittel und Verpackungsindustrie steht die Ampel für Industrie 4.0 auf grün.
Auch in der Nahrungsmittel und Verpackungsindustrie steht die Ampel für Industrie 4.0 auf grün.
( Bild: Pixabay / CC0 )

Kaum eine Branche ist so dynamisch wie die Lebensmittel- und Getränkeindustrie. Auf Moden wie Functional Food, Power Food, Bio, Personalisierung, Online-Shopping oder Einpersonenhaushalte muss die Branche schnell reagieren – was gestern noch in war, ist heute schon wieder Schnee von gestern. Der bisher weitreichendste Trend heißt Industrie 4.0 und hat Studien zufolge das Zeug, die Wertschöpfungsketten vom Verbraucher über den Lebensmittelproduzenten bis zum Anlagenhersteller zu verändern.

Die vielzitierte Nudel aus dem 3D-Drucker oder der Kühlschrank, der die Milch im Internet bestellt sind dabei nur die Spitze des Eisbergs. Im Kern geht es um die Vernetzung von Kundenwünschen, Sensoren, Daten, Maschinen und um die Flexibilisierung von Herstellungsprozessen.

Technisch ist für die Digitalisierung alles da

Doch wie wirkt sich das auf die Geschäftsmodelle der Hersteller von Lebensmittel- und Verpackungsmaschinen aus? Wie reagiert die Branche? Was gibt es bereits und was muss noch entwickelt werden? Tatsächlich sind die industrielle Lebensmittelproduktion und die assoziierten Zulieferer für die Digitalisierung gut vorbereitet. Seit Jahren sind Großbetriebe hochautomatisiert und auf Effizienz getrimmt. Entsprechend ausgerüstet sind die eingesetzten Maschinen, gepickt mit Sensoren und Datenerfassungssystemen. Technisch geht also schon eine Menge.

Die Digitalisierung der Produktion, sowohl bei den Kunden als auch bei den Maschinenherstellern, sei bereits gelebte Praxis, betonte Klaus Schröter, Vorsitzender der VDMA-Fachabteilung Fleischverarbeitungsmaschinen und Vorsitzender des IFFA-Beirats auf der VDMA-PK im letzten Jahr.

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