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Industrie 4.0

Lass sie reden in der Fertigung!

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Werkzeugmaschinen in der Fertigung vernetzen

Letztendlich müssen die einzelnen Werkzeugmaschinen auch in der Fertigung vernetzt sein. Eine Lösung hierfür bietet Siemens mit der Software-Suite „Sinumerik Integrate for production“. Durch die Client-Server-Architektur können die Daten einer Vielzahl von Maschinen zentral erfasst und ausgewertet werden. Zugleich lassen sich NC-Programme und Werkzeugbestand zentral verwalten oder neue Funktionen einheitlich auf die Maschinen übertragen.

Die Bandbreite möglicher Anwendungen reicht von der Programm- und Werkzeugverwaltung über Condition Monitoring und Fernzugriff bis hin zu Kennzahlenauswertung und Analyseverfahren. Darüber hinaus bietet die Plattform Schnittstellen zu übergeordneten Anwendungen wie der Kollaborationsplattform Teamcenter oder dem Manufacturing Execution System (MES) Simatic IT. So entstehe eine durchgängige, vertikale IT-Integration – von der Werkzeugmaschine bis in den Leitstand.

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Partner und Lieferanten über offene Plattformen einbinden

Die Entwicklung hin zu einer vernetzten Produktion ist in vollem Gange. Sowohl Anlagen- als auch Komponentenhersteller entwickeln Lösungen und berühren damit nun ganz neue Bereiche wie Datenschutz, Softwareentwicklung oder Big Data Analysis. Grundlage ist das Generieren von Daten, doch der nächste Schritt ist, daraus sinnvolle Lösungen zu generieren. Das können Dienstleistungen wie komplexe Datenanalysen oder die Bereitstellung gesicherter Cloudspeicher sein, aber auch der Aufbau von eigenen App-Stores gemeinsam mit Partnern. Mit der Gründung von Axoom ist Trumpf einer der Vorreiter: Man hat verstanden, neue Wege zu gehen und dabei aber offene Plattformen zu entwickeln, in die man weitere Maschinenbauer, Lieferanten und Komponentenhersteller mit einbinden kann.

Nach eigenen Angaben sehen sich mittelständische Fertigungsunternehmen in Deutschland hinsichtlich intelligenter Produktionsanlagen gut gerüstet. Das zeigte schon 2013 eine Umfrage der Marktforschungs- und Beratungsfirma Pierre Audoin Consultants (PAC) im Auftrag von Freudenberg IT: Über die Hälfte der befragten Unternehmen verfügte bereits über einen intelligenten Anlagenpark. Doch das kann nur der Beginn einer noch nicht absehbaren Entwicklung sein, denn je mehr sich sowohl die Maschinen- und Komponentenhersteller als auch die Anwender damit beschäftigen, desto mehr Möglichkeiten eröffnen sich für alle Beteiligten.

Dieser Artikel ist zuerst bei unseren Kollegen vom MaschinenMarkt erschienen.

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