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Betreiber rüsten auf

Kritische Infrastrukturen "under attack"

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Die Studie kommt darüber hinaus zu dem bemerkenswerten Ergebnis, dass bei den Kritischen Infrastrukturen Bedrohungen zwar durch Innentäter zu verzeichnen waren, während hochprofessionelle Angriffe kaum entdeckt wurden. Die Betreiber schätzen ihre Bedrohungssituation genau wie ihre eigenen Fähigkeiten, Angriffe erfolgreich abzuwehren, recht optimistisch ein – optimistischer als für die eigene Branche oder Deutschland. Dies steigert den Bedarf an neuen Methoden und Technologien, um Angriffe zu detektieren sowie für eine valide Einschätzung der Sicherheitssituation.

Anforderungen des IT-Sicherheitsgesetzes sind "machbar"

Die von der Universität der Bundeswehr vorgelegte Studie „Monitor IT-Sicherheit Kritischer Infrastrukturen“ will den aktuellen Stand der IT-Sicherheit für Kritische Infrastrukturen vor

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allem aus der Sicht der Betreiber abbilden. An der Untersuchung nahmen insgesamt 79 IT-Sicherheitsverantwortliche unterschiedlicher Unternehmen teil (unter anderem aus den Bereichen Wasser- und Energieversorgung, Informations- und Kommunikationstechnik). 25 der IT-Verantwortlichen waren dabei in Firmen bzw., Einrichtungen tätig, die den Kritischen Infrastrukturen zuzurechnen sind. Ein weiteres Resultat dieser Studie ist, dass das IT-Sicherheitsgesetz machbare Anforderungen an Kritische Infrastrukturen stellt. Alle Ergebnisse der Studie lassen sich unter monitor.itskritis.de einsehen.

5. Postdamer CyberSecurity-Konferenz - Kritische Infrastrukturen im Fokus

Auch bei der fünften „Potsdamer Konferenz für Nationale CyberSicherheit“, veranstaltet vom Hasso-Plattner-Institut (HPI), wird die IT-Sicherheit bei Kritischen Infrastrukturen ein Thema sein. Martin Peuker (Charité), Dirk Backofen (T-Systems), Dr. Wilhelm Eschweiler (Bundesnetzagentur), Frank Fischer (Deutsche Börse) und Harald Reisinger (Radar Services) gehen in einem speziellen Panel der Frage nach, ob Deutschlands Kritische Infrastrukturen ausreichend geschützt sind.

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