Registrierungspflichtiger Artikel

Maßnahmen gegen Cyberkriminalität Keine Chance für Daten-Erpresser

Autor / Redakteur: Rick Vanover* / Ira Zahorsky

Öffentliche Einrichtungen werden überdurchschnittlich oft zur Zielscheibe für Angriffe auf ihre Daten. Dem können Verantwortliche mit einigen wirksamen Schutzmechanismen begegnen.

Firmen zum Thema

Identifizieren von Einfallstoren, Backup-Lösungen und Mitarbeiter-Sensibilisierung sind nur einige Maßnahmen gegen Ransomware-Attacken.
Identifizieren von Einfallstoren, Backup-Lösungen und Mitarbeiter-Sensibilisierung sind nur einige Maßnahmen gegen Ransomware-Attacken.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

Die digitale Transformation in der öffentlichen Verwaltung bietet ein großes Potenzial für effiziente und bürgernahe Dienstleistungen. Viele Verwaltungsakte lassen sich inzwischen ganz oder zumindest teilweise bequem von zuhause erledigen. Das erzeugt eine große Menge an Daten. Und gerade das zieht auch Kriminelle an, die aus diesen Daten Kapital schlagen wollen.

Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass mehr als ein Viertel der Fälle von Datenverlust und gezielten Angriffen laut dem 2020 Data Breach Investigation Report von Verizon auf öffentliche Einrichtungen entfällt. Mit 6.843 Vorfällen liegen diese sogar deutlich vor der Finanzbranche mit 1.509 Vorfällen. Regierungen und Behörden gehören zu den Hauptzielen für so genannte Ransomware-Attacken, bei denen es den Angreifern im Kern darum geht, Lösegeld zu erpressen. Ransomware hat mit 60 Prozent den größten Anteil an den eingesetzten Mitteln der Angreifer.