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Joule: Intel stellt Lösung für IoT-Entwickler und Maker vor

| Redakteur: Franz Graser

Chipkönig Intel hat auf seinem Developer Forum ein weiteres Entwicklerset mit dem Namen Joule vorgestellt. Das Ein-Chip-System zielt auf die Entwickler von IoT-Anwendungen und die Maker-Szene.

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Das Joule-Entwicklerset. Es enthält unter anderem das eigentliche Joule-System, das Entwicklerboard, eine Speicherdisk, Funkantennen und Zubehör.
Das Joule-Entwicklerset. Es enthält unter anderem das eigentliche Joule-System, das Entwicklerboard, eine Speicherdisk, Funkantennen und Zubehör.
(Bild: Intel)

Das Joule-Entwicklerset gibt es in zwei Ausführungen, die sich lediglich im Hinblick auf die Leistungsfähigkeit etwas unterscheiden. Im 570X-Paket kommt der Atom-Vierkernprozessor T5700 aus der Broxton-M-Reihe zum Einsatz, im 550X-Paket ist es der kleinere Bruder mit der Typenbezeichnung T5500.

Sehen und gesehen werden: Diana Shea von Intel mit einer Augmented-Reality-Brille, in der das Joule-Chipset verbaut wurde.
Sehen und gesehen werden: Diana Shea von Intel mit einer Augmented-Reality-Brille, in der das Joule-Chipset verbaut wurde.
(Bild: Intel)

Ersterer wartet mit vier Goldmont-Kernen auf, die standardmäßig mit 1,7 Gigahertz getaktet sind und im Turbomodus auf 2,4 Gigahertz gejagt werden können. Die kleinere Ausführung begnügt sich mit vier Goldmont-Kernen mit je 1,5 Gigahertz und ohne Turbomodus. Das 570X-Set wird mit vier Gigabyte Hauptspeicher und 16 Gigabyte Flash-Speicher ausgestattet, das 550X-Set verfügt über drei Gigabyte RAM und acht Gigabyte SSD.

Beide Varianten wurden mit einem Intel-Gen9-Grafikprozessor bedacht, funken nach den Standards 802.11ac w/MIMO und Bluetooth 4.1 und wurden mit zahlreichen Schnittstellen der Typen UART, GPIO, I2C, MIPI CSI und DSI sowie USB 3.0 versehen.

Die Grundfläche der kleinen Kraftpakete misst 48 mal 24 Millimeter und entspricht damit ungefähr zwei nebeneinander liegenden Briefmarken. Intel erwartet, dass das Entwicklungssystem bei mobilen Systemen zum Einsatz kommt, so etwa bei Drohnen oder Robotern. Aber auch die Verwendung in der elektronischen Bildverarbeitung ist denkbar, da beide Varianten die Real-Sense-Kamera von Intel unterstützen. Letztere ist darauf ausgelegt, ähnlich wie das menschliche Auge räumliche Tiefe und Bewegungen von Personen wahrzunehmen.

Dank eines Preises von 370 Dollar für das mächtigere Set 570X richten sich die Bausätze schon an etwas ambitionierte Entwickler und Maker, die die entsprechende Rechen- und Grafikleistung benötigen.

Dieser Beitrag erschien zunächst auf unserem Partnerportal ELEKTRONIKPRAXIS

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