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Digitale Transformation IT/OT-Konvergenz: Schneider Electric erweitert strategische Partnerschaften mit Aveva, Lenovo und Stratus

| Redakteur: Sebastian Human

Schneider Electric gab im Rahmen des Aveva World Digital Presse-Roundtables eine Erweiterung seiner Partnerschaften mit anderen führenden Technologieunternehmen bekannt. Ziel dieser ist es, die Konvergenz von IT und OT weiter zu fördern.

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Beim Aveva World Digital Presse-Roundtable sprachen Craig Hayman, CEO von Aveva und Jean-Pascal Tricoire, CEO von Schnieder Electric, unter anderem über den Ausbau ihrer Partnerschaft. Die Moderation übernahm Kevin Prouty, Group Vice President, Energy and Manufacturing Insights bei IDC.
Beim Aveva World Digital Presse-Roundtable sprachen Craig Hayman, CEO von Aveva und Jean-Pascal Tricoire, CEO von Schnieder Electric, unter anderem über den Ausbau ihrer Partnerschaft. Die Moderation übernahm Kevin Prouty, Group Vice President, Energy and Manufacturing Insights bei IDC.
(Bild: Aveva)

Die erweiterte Zusammenarbeit, die Systemintegratoren mit IT-Lösungsanbietern zusammenbringen, um integrierte industrielle Edge-Computing-Lösungen zu entwickeln, haben zur sofortigen Veröffentlichung von drei Programmen geführt. Diese beinhalten:

  • neue Referenzdesigns, die gemeinsam mit Aveva entwickelt wurden und Lösungen von Lenovo und Stratus integrieren
  • einen Lernpfad für Systemintegratoren
  • eine kooperative Online-Community für Lern- und Austauschmöglichkeiten innerhalb von Schneider Electric Exchange.

Die Industrial-Edge-Programme von Schneider Electric sollen Systemintegratoren in die Lage versetzen, ihren Wert für den Endbenutzer zu steigern, indem sie die digitale Transformation ihrer Industriekunden ermöglichen.

"Die intelligente Fabrik wird immer intelligenter. Unsere erweiterten Partnerschaften und neuen Programme für industrielle Spitzenleistungen ermöglichen es Systemintegratoren, ihre Fachkompetenz zu nutzen und IT/OT-Konvergenz-Spezialisten zu werden und diese Anforderungen für ihre Kunden zu erfüllen", sagte Philippe Rambach, Senior Vice President, Industrial Automation bei Schneider Electric. "Wir wissen, dass Smart Manufacturing eine beispiellose Welle von IT-Technologien in die Industrieräume treibt. In dem Maße, wie Unternehmen KI, robotergestützte Verarbeitungsautomatisierung und vieles mehr einsetzen, werden sie Edge-Computing-Lösungen benötigen, um Latenzzeiten zu reduzieren und Ausfallsicherheit zu ermöglichen, während gleichzeitig Datenschutz und Sicherheit gewährleistet sind und wichtige Daten- und Bandbreitenanforderungen erfüllt werden.

Die Bedeutung des Industrial Edge

Damit industrielle Betreiber die Vorteile der zunehmenden Automatisierung nutzen können, können sie sich nicht allein auf die Cloud-Technologie verlassen, um die von der KI, HD-Kameras und anderen Industrie-4.0-Technologien geforderte Belastbarkeit und Geschwindigkeit zu erreichen. Local-Edge-Rechenzentren sind geografisch verteilte IT-Infrastrukturen, die Netzwerk-Endpoints ermöglichen. In industriellen Umgebungen, wie einer Produktionsanlage oder einem Vertriebszentrum, wird diese Anwendung als Industrial Edge bezeichnet, dessen Bedeutung nach Meinung verschiedener Analysten zu wachsen scheint.

"Der Industrial Edge ist eines der am schnellsten wachsenden Segmente der Industrieautomation und ein Schlüsselfaktor, der die digitale Transformation beeinflusst", so Craig Resnick, Vizepräsident der ARC Advisory Group. "Um eine möglichst kurze Kapitalrendite zu erzielen, müssen Hersteller die Anlagenleistung richtig messen, alle Problembereiche schnell identifizieren und alle entscheidenden Änderungen in Echtzeit vornehmen, die ihren Betrieb drastisch verbessern. Der Industrial Edge ist dort, wo diese wichtige Vor-Ort-Datenerfassung erfolgt, wo die Echtzeit-Analyse dieser Daten durchgeführt und in intelligente Informationen umgewandelt wird, die dann in der Cloud und im gesamten Unternehmen gemeinsam genutzt werden, wobei die Bedenken der Hersteller, hinsichtlich Latenz und Sicherheit für Produktionsumgebungen, berücksichtigt werden".

Angekündigte Industrial-Edge-Programme sollen neue Geschäftsmodelle für Systemintegratoren erschließen

Referenzdesigns, die führende Technologien integrieren, um den Designprozess zu vereinfachen
Schneider Electric hat neue Referenzdesigns für industrielle Anwendungen vorgestellt, die gemeinsam mit Aveva entwickelt wurden, darunter Lösungen von Lenovo und Stratus. Referenzdesigns sollen im Local Edge Configurator von Schneider Electric verfügbar sein und an die Spezifikationen angepasst werden können. Nach Angaben der Anbieter werden diese neuen Entwürfe zum Schlüsselfaktor für den Erfolg von Industrial-Edge-Lösungen. Laut World Wide Technology soll "die Möglichkeit, Technologieplattformen und Geräte vor der Auslieferung vorkonfigurieren zu können, die Einsatzgeschwindigkeit erhöhen und die Kosten für die Technik vor Ort um 25-40 Prozent senken, die Geschwindigkeit der Auftragsabwicklung um 20 Prozent erhöhen und die Wartungskosten um 7 Prozent reduzieren ".

Basierend auf den häufigsten Anwendungsfällen in der industriellen Automatisierung sollen die Referenzdesigns das Risiko und die Markteinführungszeit mit vollständig anpassbaren, vorintegrierten Ecostruxure Micro Data Center-Lösungen für jede beliebige Edge-Umgebung reduzieren können.

Eine professionelle Möglichkeit für die Weiterentwicklung von Systemintegratoren zur Bewältigung der neuen Anforderungen des industriellen Edge Computings
Das Edge Computing könnte eine neue Gelegenheit für Systemintegratoren darstellen, ihr Geschäftsmodell zu erweitern und ihre Rolle als Berater sowohl für die OT- als auch für die IT-Anforderungen zu etablieren. Dieses neue Lernprogramm umfasst eine umfassende digitale Schulungsreihe für Systemintegratoren über EcoStruxure Micro Data Center und EcoStruxure IT-Lösungen und wie sie gemeinsame Herausforderungen am Rande angehen können. Das in 14 Sitzungen durchgeführte Entwicklungsprogramm konzentriert sich darauf, wie die Referenzdesigns und IT-Lösungsanbieter genutzt werden können, um komplette IT/OT-Konvergenzlösungen für Endbenutzer zu liefern. Um auf die digitale Schulungsreihe zuzugreifen, werden sich Systemintegratoren über ihr Schneider Electric Alliance Partner Portal verbinden.

Eine Industrial Edge Exchange Community zur Erweiterung der Geschäftsmöglichkeiten und zur Förderung der Zusammenarbeit
Die neue Industrial Edge Community, die innerhalb von Schneider Electric Exchange aufgebaut wurde, will es Systemintegratoren ermöglichen, leicht nach Edge-zertifizierten IT-Lösungsanbietern zu suchen und mit diesen zusammenzuarbeiten. Die Industrial Edge Community soll neue Geschäftsideen umsetzbar machen und sich mit IT/OT-Projekten befassen. Die Exchange-Plattform bietet nach Herstellerangaben auch ein Tool, das Systemintegratoren der Allianz mit den Edge-zertifizierten IT-Channel-Partnern von Schneider Electric zusammenbringt.

Laut Schneider Electric verfügt das Unternehmen über mehr als 1.000 branchenführende Alliance System Integrator Partner in 67 Ländern und mehr als 400 IT-Lösungsanbieter in seinem Partnerprogramm weltweit, die bereits für die Entwicklung, Bereitstellung und den Service von Edge-Computing-Lösungen zertifiziert sind.

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