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IOTA veröffentlicht Details zu Projekt Qubic

| Autor/ Redakteur: Lisa Marie Waschbusch / Jürgen Schreier

Nach wochenlangen Spekulationen hat IOTA gestern endlich Licht ins Dunkle gebracht: Die Foundation hat neue Details über das Projekt Qubic veröffentlicht. Mit Qubic soll IOTA um Smart Contracts, "Oracles" und die Möglichkeit Rechenleistung auszulagern erweitert werden.

Transaktionen werden bei IOTA in einem gerichteten azyklischen Graphen erfasst. Dadurch sollen Transaktionskosten verringert und eine bessere Skalierbarkeit als bei Blockchain-basierten Kryptowährungen erreicht werden.
Transaktionen werden bei IOTA in einem gerichteten azyklischen Graphen erfasst. Dadurch sollen Transaktionskosten verringert und eine bessere Skalierbarkeit als bei Blockchain-basierten Kryptowährungen erreicht werden.
( Bild: commons.wikimedia / CC0 )

Qubic ist ein Protokoll, das IOTA ermöglichen soll verschiedene quorumbasierte Rechenoperationen ausführen zu können. Dazu zählen unter anderem die Ausführung von Smart Contracts, „Oracles“ oder die Auslagerung von Rechenleistung. Um diese drei Funktionen will IOTA mit dem lange geheim gehaltenen Projekt „Qubic“ die Foundation erweitern.

Die drei Hauptbausteine des Qubic-Protokolls sind:

Smart Contracts:

Wie es bei Ethereum der Fall ist, wird es künftig auch bei IOTA Smart Contracts geben. Die Kombination von gebührenfreien Transaktionen zusammen mit allgemeiner quorumbasierter Berechnung ermöglicht laut IOTA völlig neue Möglichkeiten. Zum Beispiel könnten Smart Contracts dazu verwendet werden, um Temperaturdaten von verschiedenen „Oracles“ zu einer Durchschnittstemperatur zu aggregieren, die periodisch im Tangle veröffentlicht wird. Das macht den Smart Contract selbst zu einem „Oracle“.

Oracles:

Bei der Verarbeitung von Berechnungen mit einer dezentralen Datenbank wie dem Tangle ist es schwierig, Daten zu erhalten, die aus der realen Welt stammen oder anderweitig außerhalb der Ausführungsumgebung entstehen. Mit Qubic soll es möglich sein, über „Oracle Machines“ auf externe Daten außerhalb des Tangle-Netzwerks zuzugreifen. Einige Beispiele für solche Eingabedaten sind:

  • • Temperaturdaten von realen Sensoren
  • • Aktuelle oder historische Aktienwertdaten
  • • Persönliche Attribute, wie aktuelles Alter oder Familienstand
  • • Wahlergebnisse

Auslagerung von Rechenleistung:

Insbesondere Geräte, die für das Internet der Dinge entwickelt wurden, sind oftmals durch den Mangel an Speicher, Rechenleistung oder Energieverfügbarkeit in ihrer Funktion eingeschränkt. Was wäre, wenn solche Low-Power-Geräte einfach intensive Berechnungen an eine externe, leistungsfähigere Maschine auslagern könnten? Qubic soll genau solche ausgelagerten Berechnungen und somit eine sichere, zulassungsfreie Teilnahme für Konsumenten und Produzenten ermöglichen.

Weitere Informationen zu Qubic finden Sie hier: https://qubic.iota.org/intro

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