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Prof. Dr. Andreas Wagener, Hochschule Hof

IoT-Trends 2018: "KI und Blockchain wachsen zusammen"

| Autor/ Redakteur: Andreas Wagener / Julia Moßner-Klett

Dr. Andreas Wagener, Professor für Digitales Marketing an der Hochschule Hof, prognostiziert, dass zukünftig direkte Transaktionen zwischen "Dingen" möglich werden. Außerdem hält er völlig neue Anwendungen, z.B. im Micropayment für denkbar.

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Andreas Wagener ist Professor für Digitales Marketing an der Hochschule Hof. Er betreibt den Blog „nerdwärts.de“, der sich mit dem Digitalen Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft beschäftigt, ebenso befasst er sich regelmäßig mit diesen Themen als Referent und Keynote-Speaker. Als Partner der Unternehmensberatung „Lutz&Wagener“ berät er zudem Unternehmen bei der Bewältigung der Digitalen Transformation mit dem Schwerpunkt Marketing und Vertrieb.
Andreas Wagener ist Professor für Digitales Marketing an der Hochschule Hof. Er betreibt den Blog „nerdwärts.de“, der sich mit dem Digitalen Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft beschäftigt, ebenso befasst er sich regelmäßig mit diesen Themen als Referent und Keynote-Speaker. Als Partner der Unternehmensberatung „Lutz&Wagener“ berät er zudem Unternehmen bei der Bewältigung der Digitalen Transformation mit dem Schwerpunkt Marketing und Vertrieb.
( Bild: Wagener )

Wir diskutieren derzeit permanent über die digitalen Kerntechnologien „Künstliche Intelligenz“ und „Blockchain“. Spannend wird es, wenn diese beiden Felder zusammenwachsen. Es zeichnen sich bereits jetzt erste praktische Beispiele dafür ab, 2018 wird diese Entwicklung weiter Fahrt aufnehmen.

Es geht dabei gerade eben nicht um die leidigen Versuche, eine Supply-Chain - sinnfreier Weise - mit der Hilfe einer „private Blockchain“ statt einer hier meist viel besser geeigneten zentralen Datenbank abzubilden – auch wenn uns das viele große Tech-Unternehmen als die goldene Zukunft verkaufen wollen. Vielmehr liegt die Chance in der Dezentralisierung des (Industrial) Internet of Things und der Ermöglichung dezentraler, direkter Transaktionen zwischen den einzelnen vernetzten „Dingen“, Geräten und Maschinen. Als eigenständig lernende, intelligente Mechanismen werden diese mit der Kombination von KI und Blockchain in die Lage versetzt, ihre eigene Wertschöpfung zu verwalten.

Im Wege von Machine-to-Machine-Payment (M2M) könnte eine Maschine die notwendigen Vorprodukte autonom im „Internet der Dinge“ einkaufen und erhielte bei Übergabe des durch sie erstellten fertigen Produktes eine entsprechende Gutschrift. So entsteht eine dezentrale, unabhängige Konto- und Transaktionsverwaltung der einzelnen „Dinge“ untereinander. Dies könnte etwa für die Dezentralisierung des Strommarktes den entscheidenden Impuls setzen – wenn die technische Smart-Energy-Infrastruktur im Eigenheim eigenständig und ohne Mittelsmann an den Märkten Strom an- und verkauft und sich dabei selbsttätig permanent „optimiert“.

Auch völlig neue Anwendungen im Micropayment sind denkbar. So ließe sich das eigene Smartphone als kommerzieller Hotspot feilbieten, indem dieses automatisiert WLAN-Zugang für andere Nutzer bereitstellt und die Geräte wechselseitig die entstehenden Kosten selbst verrechnen. In letzter Konsequenz erscheint dann sogar eine Vision von sich selbst verwaltenden Maschinen und Geräten plausibel, die durch die Lande ziehen, um sich und ihre Leistungen anzudienen und dabei ein autonomes Eigenleben führen – gewissermaßen wie ein „Roboter auf der Walz“.

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Über den Autor

Andreas Wagener

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