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Interview mit Andreas Jamm, Boldly Go Industries IoT-enabled Commerce: "Maschinen werden sich perspektivisch das in ihrer Situation beste verfügbare Angebot suchen"

Autor / Redakteur: Philipp Uhl / Sebastian Human

Im Gutenberg Digital Hub initiierte die Technologieberatung Boldly Go Industries vor kurzem eine neue Fokus- und Anwendergruppe für die Themengebiete Industrial Internet of Things und Industrie 4.0. Ein Gespräch mit Andreas Jamm über technologische Entwicklungen und Marketing.

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"Auch in der industriellen Produktion werden wir bald Maschinen sehen, die selbstständig Bedarfe äußern."
"Auch in der industriellen Produktion werden wir bald Maschinen sehen, die selbstständig Bedarfe äußern."
(Bild: gemeinfrei / Unsplash)

Das digitale Marketing wird generell bestimmt durch mehr Devices, mehr Things, mehr Data, mehr AI und mehr und individuelleren Zugang. Personalisierung schlägt zunehmend Standardisierung: Das zeigt sich sowohl in der Ansprache von Markt und Kunden als auch in den Produkten selbst. Kundenwünsche werden erst mit Customized Products oder Smart Services wirklich befriedigt. Aber auch in der industriellen Produktion werden wir bald Maschinen sehen, die selbstständig Bedarfe äußern, denen beispielsweise vollautomatisierte Online-Marktplätze gegenüberstehen und diese befriedigen. Maschinen werden sich perspektivisch das in ihrer Situation beste verfügbare Angebot suchen, bestellen und auch direkt bezahlen.

Also ein E-Commerce für Maschinen?

In der industriellen Produktion ist die Digitalisierung schon recht fortgeschritten. Mittels IoT-Sensoren und digitalen Zwillingen findet der übergreifende Datenaustausch ja bereits statt. Durch die Verfügbarkeit von Daten in Echtzeit in Verbindung mit dem Einsatz von künstlicher Intelligenz sind Analysen, Simulationen und Vorhersagen der Maschinenzustände bereits möglich und in Teilen gängige Praxis.