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Trend-Dossier 2022 Interoperabilität: Nur so lässt sich Industrie 4.0 auf die nächste Stufe bringen

Von Eric Leijtens

Automatisierung und Daten-Know-how sind wichtige Eckpfeiler von Industrie 4.0 für mehr Effizienz und Produktivität. Erreichen lässt sich diese Steigerung aber nur durch eine transparente Kommunikationsinfrastruktur des industriellen Netzwerks.

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Industrie-4.0-Lösungen brauchen verbindliche Standards, damit sie in der Breite anwendbar werden und Unternehmen die Sicherheit haben, in eine zukunftsfähige Lösung zu investieren.
Industrie-4.0-Lösungen brauchen verbindliche Standards, damit sie in der Breite anwendbar werden und Unternehmen die Sicherheit haben, in eine zukunftsfähige Lösung zu investieren.
(Bild: gemeinfrei // Pexels)

Moderne industrielle Automatisierungssysteme sind komplex. Doch in mancher Hinsicht sind diese Systeme oftmals komplizierter als nötig. Das führt zu einer kostspieligen Unwirtschaftlichkeit, die sich auf Produktivität und letztendlich auf das Gesamtergebnis auswirkt. Der Grund dafür ist die fehlende Interoperabilität zwischen den verschiedenen Ebenen des industriellen Netzwerks.

Die heute übliche Verwendung verschiedener Kommunikationstechnologien wie Ethernet, industrielles Ethernet, Feldbus und analoge Kommunikation schafft eine Infrastruktur, die nicht vollständig transparent ist. Das erschwert es den Herstellern, für ihre Produktionsprozesse datenbasierte Entscheidungen in Echtzeit zu treffen, besonders auf Feldebene. Mit einer breiten Akzeptanz der Single-Pair-Ethernet-(SPE)-Technologie lässt sich diese Lücke jedoch schließen.