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Dieser Beitrag ist im Rahmen des Themenspecials "Industrie 4.0" erschienen.

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Virtual Reality Interaktive 3D-Events ersetzen Präsenz-Veranstaltungen

| Redakteur: Jürgen Schreier

Ein Großteil der Kongresse und Messen wird 2020 wohl der Corona--Pandemie zum Opfer fallen. Mit virtuellen 3D-Veranstaltungen bietet das spanische Unternehmen Virtway eine digitale Alternative. Die Teilnehmer begegnen sich dort als Avatare und interagieren (fast) wie im realen Leben.

Bei virtuelle 3D-Kongresse können die Teilnehmer mihilfe ihrer Avatare interagieren. Die Technologie ist mit jedem gängigen Endgerät nutzbar.
Bei virtuelle 3D-Kongresse können die Teilnehmer mihilfe ihrer Avatare interagieren. Die Technologie ist mit jedem gängigen Endgerät nutzbar.
(Bild: Virtway)

Angesichts der weltweiten Einschränkungen durch die Corona-Krise entwickeln sich digitale, partizipative und interaktive Angebote für Zusammenarbeit und Lernen, für Netzwerken und Produktpräsentationen immens. Unternehmen und

Organisationen zeigen ein wachsendes Interesse an Alternativen und neuen Immersions-Tools, die sowohl Mitarbeitern als auch Kunden angeboten werden können.

In den letzten Wochen hat allein das spanische Technologieunternehmen Virtway im Vergleich zum Vormonat einen Nachfrageanstieg von 575 Prozent verzeichnet von Unternehmen, die nach einer individuelleren und unterhaltsameren Lösung suchen, mit der sie ihre Online-Meetings und -Veranstaltungen organisieren können. V

Jeder Event-Teilnehmer bekommt seinen Avatar

Virtway entwickelt eigens geschaffene 3D-Welten, die Interaktion und 3D-Sprachkommunikation in Echtzeit durch Avatare ermöglicht. Dadurch wird ein immersives Erlebnis geschaffen, das dem realen Leben sehr ähnelt und in dem Unternehmen ihre Präsentationen, Messen und Netzwerkaktivitäten realisieren können.

it Avataren können virtuelle Veranstaltungen verschiedenster Art besucht werden. So reicht das Spektrum der Virtway-Plattform von Online-Messen, Lehrveranstaltungen und Seminaren bis hin zu Live-Konzerten oder Mitarbeiter-Events wie ein Onboarding Workshop oder ein Incentive in einem virtuellen Escape Room.

Dabei können Hunderte von Menschen zeitgleich in demselben Raum zusammenkommen und interagieren sowie Tausende in derselben digitalen Umgebung aktiv sein. Alle Aktivitäten und Angebote sind über sämtliche Endgeräte wie Mobiltelefone, Tablets, PCs oder Macs zugänglich.

Sowohl im privaten als auch im öffentlichen Bereich gibt es bereits zahlreiche Unternehmen und Organisationen, die in Tools wie Virtway eine echte und effektive Alternative sehen, um ihren Informationsaustausch und Geschäftsleben weiterhin mit einem Höchstmaß an Normalität durchzuführen. Zugleich steigt aktuell die Nachfrage nach virtuellen Veranstaltungen mit einem stärkeren Entertainment- und Gamification-Faktor für Mitarbeiter und Kunden.

Unis im Remote-Modus – von der Konferenz bis zur virtuellen Diplomübergabe

Viele Universitäten mussten aufgrund von COVID-19 ihre Lehrtätigkeit vorübergehend einstellen - so auch die die Universität Leiden, eine der ältesten Universitäten der Niederlande. Bereits seit Monaten führt diese verschiedene Schulungsaktivitäten mit Virtual Labstore durch. Durch die Nutzung der der Virtway-Plattform habe man in einem der Forschungsmodule das wissenschaftliche Niveau sogar erhöhen können, freit sich Prof. Maarten Morsink, Dozent für Molekular- und medizinische Biologie. Außerdem verbessere Virtual Labstore die Flexibilität der Kommunikation zwischen den studierenden und den Dozenten.

Virtuelle Veranstaltungen schonen auch die Umwelt

Doch auch in den Zeiten nach der Krise rechnet Virtway mit einem wachsende Nachfrage nach virtuellen Veranstaltungen - vor allem von Unternehmen, die wegen ihres Umwelt-Engagements auf nachhaltigere Veranstaltungen setzen wollen.

So reduziere die Nutzung der 3D-Plattform die Reiseaktivitäten und damit Energieverbrauch und Umweltbelastungen. Zudem entfielen die für reale Veranstaltungen typischen Kunststoff-, Papier- und organische Abfälle, die oft beträchtliche Ausmaße annehmen können. Das wiederum habe eine Verringerung des CO2-Fußabdrucks zur Folge.

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