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Digitale Transformation Innenministerium startet neue Abteilung für digitale Verwaltung

| Autor / Redakteur: Sonja Wurtscheid, dpa / Sebastian Human

Die Corona-Krise offenbart auch in der öffentlichen Verwaltung den Bedarf nach digitalen Technologien. Hierzu wurde nun kurzerhand eine neue Abteilung im Innenministerium geschaffen.

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Die Auswirkungen der Corona-Pandemie unterstreichen die Dringlichkeit umfassender Digitalisierungsmaßnahmen in der öffentlichen Verwaltung.
Die Auswirkungen der Corona-Pandemie unterstreichen die Dringlichkeit umfassender Digitalisierungsmaßnahmen in der öffentlichen Verwaltung.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

Mitten in der Corona-Pandemie hat das Bundesinnenministerium eine neue Abteilung Digitale Verwaltung ins Leben gerufen. 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmerten sich nun von einer Stelle aus um die Modernisierung und Digitalisierung der Verwaltung, teilte das Ministerium am Freitag mit. „Es ist höchste Zeit, die Digitalisierung entscheidend voranzubringen. Das hat auch die Corona-Pandemie deutlich gezeigt“, sagte Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU).

Neue Struktur für mehr Effizienz in der Verwaltung

So hätten Behörden während der Pandemie „Hunderttausende Anträge auf Kurzarbeitergeld, Soforthilfen für Unternehmen und andere Unterstützungsleistungen bearbeitet und Milliarden an Soforthilfen angewiesen“, schrieb das Ministerium. „Ohne digitale Prozesse wäre dies nicht möglich gewesen.“

„Krisenrelevante Leistungen“ wie der Notfall-Kinderzuschlag oder Entschädigungszahlungen für Arbeitgeber seien in den letzten Wochen im Eilverfahren entwickelt und online gestellt worden. Als nächstes stehen demnach „stark nachgefragte Leistungen“ wie das Arbeitslosengeld II und das Bafög auf dem Programm.

Die neue Struktur ermögliche eine schnellere Zusammenarbeit, sagte der Beauftragte der Bundesregierung für Informationstechnik und Staatssekretär, Markus Richter. „Ich möchte den Menschen den Zugang zu digitalen Leistungen vereinfachen.“

Leiten wird die neue Abteilung nach Ministeriumsangaben Ernst Bürger, der seit 1998 für das Haus tätig sei. Bürger hatte im April erklärt:

„Corona zwingt uns, die Chance der Digitalisierung zu ergreifen.“

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