IIoT-Steuerung Informationen von der Maschine direkt auf das Mobilgerät bekommen

Redakteur: Sandro Kipar

Die IIoT-Steuerung Modicon M262 von Schneider Electric bekommt neue Funktionen. Eine API-Schnittstelle soll die Interaktion zwischen Systemen, Anwendungen und Mobilgeräten ermöglichen.

Firmen zum Thema

Neue Funktionen für die Modicon M262: Neben der API-Schnittstelle kann nun auch G-Code verarbeitet werden.
Neue Funktionen für die Modicon M262: Neben der API-Schnittstelle kann nun auch G-Code verarbeitet werden.
(Bild: Andreas Schebesta/Schneider Electric)

Die Modicon M262 spielt seit ihrer Einführung 2019 eine wichtige Rolle im Portfolio von Schneider Electric und seiner Edge-Control-Ebene von Eco Struxure. Sie fungiert als Bindeglied zwischen Datenerfassung und Analytik. Wie Schneider Electric mitteilt, kommen nun weitere Funktionen hinzu. Das Unternehmen hebt besonders die neue API-Schnittstelle hervor, womit nun per Messenger Informationen mit der SPS ausgetauscht werden können.

Mit der Verknüpfung zu einer Messenger API kann die Maschine nun Status- und Fehlermeldungen, Performancedaten oder Informationen zum Subscription-Status des MaaS-Vertrags auf ein Mobilgerät schicken, heißt es weiter. Der Nutzer könne mithilfe der Schnittstelle auch Daten abfragen oder Befehle an die Maschine geben. Dafür benötige es keine Entwicklung einer speziellen App. Mithilfe der API könne die Maschine zudem an das ERP-System oder an den Webshop des OEM angebunden werden, um direkt im Kundenlager Nachschub zu bestellen.

Server und Client

Eine weitere Neuerung ist die Möglichkeit, in G-Code geschriebene Programme für CNC-Applikationen zu verarbeiten.

Die Modicon M262 unterstützt den herstellerunabhängigen Kommunikationsstandard OPC UA, so Schneider Electric. Dabei fungiert sie sowohl als Server, als auch als Client. Sie eigne sich für Roboter mit bis zu drei Achsen als auch für allgemeine Motion-Applikationen mit bis zu 24 synchronisierten Achsen.

(ID:47760258)