5G-Infrastruktur Industrie muss von den Vorteilen von 5G überzeugt werden

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Private 5G-Campusnetze unterstützen Industriebetriebe: Sei es bei autonomen Robotersystemen oder bei Augmented Reality. Bis zum Jahr 2030 sollen knapp 50 Millionen 5G-Verbindungen möglich sein.

Private 5G-Netzwerke verändern die Industrie. Damit die Vorteile für die Entscheider in Produktion und Industrie sichtbar werden, müssen laut einer Studie von ABI Research alle Anbieter an einem Strang ziehen.
Private 5G-Netzwerke verändern die Industrie. Damit die Vorteile für die Entscheider in Produktion und Industrie sichtbar werden, müssen laut einer Studie von ABI Research alle Anbieter an einem Strang ziehen.
(Bild: (c) Monopoly919 - stock.adobe.com)

Langsam erkennt die Industrie, wie sinnvoll private 5G-Campusnetze für die Automatisierung, Robotik und Augmented Reality sind. Beispiele sind Prozesse in der Qualitätssicherung, die automatisiert werden. Aber auch die Möglichkeit, Mitarbeiter mit Augmented Reality weiterzubilden. Ein 5G-Netzwerk bietet dazu die entscheidenden Voraussetzungen: Es unterstützt Time-Sensitive Networking (TSN) sowie geringe Latenzzeiten.

Damit lassen sich Roboter für die Prozessautomatisierung effizienter einsetzen und datenintensive Anwendungen wie die Videoanalyse durch maschinelles Lernen werden möglich.

Bis 2030 mit 5G-Verbindungen 2,4 Milliarden US-Dollar

Wie sich private 5G-Campusnetze in den nächsten Jahren entwickeln werden, haben Mitarbeiter des Technologie-Analysten ABI Research in einer Studie ermittelt: Bis zum Jahr 2030 sollen mehr als 49 Millionen 5G-Verbindungen in Produktions- und Industriebetrieben bereit stehen. Für die Zulieferer bedeutet das einen Umsatz von 2,4 Milliarden US-Dollar.

„Die Betriebsabläufe verbessern sich dank drahtloser Netzwerke wie LTE, und von LTE zu 5G. Doch um die Vorteile nutzen zu können, müssen die Anwender in Edge Networking, Datenmanagement und Datenanalyse investieren“, sagt Michael Larner, Industrial and Manufacturing Research Director bei ABI Research.

Es fehlt noch an der Hardware für 5G

Allerdings gibt es ein Problem beim weiteren Ausbau von industriellen 5G-Anwendungen: es fehlt an Hardware. Hardware-Ausrüster wie Nokia bringen verstärkt Geräte auf den Markt, die sowohl WiFi, LTE als auch 5G unterstützen. Damit sich 5G in der Industrie durchsetzen wird, müssen die Ausrüster von 5G-Hardware laut den Analysten von ABI Research die Vorteile eines 5G-Netzes beweisen.

„Hier sind die Telekommunikationsunternehmen wie Nokia, Ericsson, NTT, IT-Anbieter wie HPE, DXC oder Dell Technologies, OT-Spezialisten wie Bosch, Siemens oder Honeywell und schließlich die Systemintegratoren wie Accenture und Deloitte gefragt. Sie alle müssen mit potenziellen Kunden zusammenarbeiten. Nur gemeinsam können sie über das Potenzial von 5G aufklären", schließt Larner.

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