IT & Business 2016 Industrie 4.0 zum Anfassen

Redakteur: Gesine Herzberger

Die Vorbereitungen zur diesjährigen IT & Business treten in die heiße Phase. Neue Projektleitung und Messebeirat gestalten gemeinsam das Veranstaltungskonzept, welches sich vor allem auf Industrie 4.0 und das Internet der Dinge fokussiert.

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Im Mittelpunkt der It & Business 2016 steht der Ausbau von Showcases, wie der Smart Factory, die im vergangenen Jahr eine überaus erfolgreiche Premiere auf dem Stuttgarter Messegelände verzeichnete.
Im Mittelpunkt der It & Business 2016 steht der Ausbau von Showcases, wie der Smart Factory, die im vergangenen Jahr eine überaus erfolgreiche Premiere auf dem Stuttgarter Messegelände verzeichnete.
(Bildquelle: Messe Stuttgart / Thomas Wagner (www.miketraffic.com))

Das Messeteam unter Federführung des neuen Projektleiters Martin Schidlo arbeitet gemeinsam mit dem teilweise neu zusammengesetzten Beirat intensiv am Ausstellungs- und Rahmenprogramm, das sich in diesem Jahr verstärkt an den Anforderungen produzierender Industrieunternehmen orientiert. Im Mittelpunkt steht der Ausbau von Showcases, wie der Smart Factory, die im vergangenen Jahr eine überaus erfolgreiche Premiere auf dem Stuttgarter Messegelände verzeichnete. Hier erlebten Messebesucher Industrie 4.0 „zum Anfassen“ und konnten wertvolle Erkenntnisse gewinnen, wie sie diese Disziplin im eigenen Unternehmen lukrativ umsetzen können. Die IT & Business, Fachmesse für digitale Prozesse und Lösungen, findet in diesem Jahr vom 4. bis 6. Oktober im L-Bank Forum, Halle 1, in Stuttgart statt. Early Birds profitieren noch bis zum 30. April vom Frühbucherrabatt.

Industrie 4.0 und das Internet der Dinge

Bei den Vorgesprächen stieß insbesondere die Fokussierung auf die aktuellen Herausforderungen produzierender Industrieunternehmen, wie Industrie 4.0 oder das Internet der Dinge (IoT) auf großes Interesse. Dabei geht es der Messe Stuttgart vor allem darum, die vermeintlichen Worthülsen in konkrete Anwendungsbeispiele zu übersetzen und so nachvollziehbar den Nutzen aufzuzeigen, bzw. Einstiegshürden zu nehmen. Dazu werden unter anderem innerhalb der Messehalle Sonderschauen präsentiert, in denen das Zusammenwirken der dazugehörigen Komponenten – angefangen von der Maschine bis hin zu den notwendigen IT-Systemen – demonstriert wird.

„Angetrieben von der zunehmenden Digitalisierung befinden wir uns in einem Umbruch, der die gesamte Organisationsstruktur eines Unternehmens betrifft und bestehende Prozessketten tief greifend verändert“, sagt Gunnar Mey, Abteilungsleiter Industrie bei der Messe Stuttgart. „Unser Anspruch ist es, Unternehmen das notwendige digitale Rüstzeug zu präsentieren und Know-how zu vermitteln, damit sie diese Aufgabenstellung erfolgreich meistern. Daher sind die IT-Kerndisziplinen Customer Relationship Management (CRM), Enterprise Content Management (ECM) und Enterprise Resource Planning (ERP) sowie daran angrenzende Lösungen, wie Manufacturing Execution System (MES), Lösungen zur Produktionsplanung und -steuerung, Personaleinsatzplanung Zeitwirtschaft u. a. ganz vorn dabei.“

Kreative Unterstützung

Kreative Unterstützung bei der Umsetzung dieses Vorhabens erhält das Projektteam der IT & Business vom neu aufgestellten und erweiterten Messebeirat, der sich kürzlich zu einer ersten konstituierenden Sitzung traf. „Wir freuen uns darüber, dass wir Vertreter von der Allianz 4.0-Initiative Baden-Württemberg, vom Bechtle IT-Systemhaus Stuttgart, von Elabo GmbH, der SugarCRM Deutschland und der tisoware Gesellschaft für Zeitwirtschaft als neue Mitglieder des Messebeirats gewinnen konnten“, so Martin Schidlo, Projektleiter IT & Business.

Open Conference

Das Forenprogramm findet in diesem Jahr unter der Bezeichnung „Open Conference" statt und unterstreicht damit den hohen Informationstransfer. Dabei wird das Programm auf den offenen Bühnen an den jeweiligen Zielgruppen ausgerichtet. Die Open Conference umfasst die Themenfelder „Planung, Produktion & Personal“, „Marketing, Vertrieb & Services“, „Organisation und Verwaltung“ sowie „Markt & Strategie“. Diese adressieren Geschäftsführer, Betriebs- sowie IT-Leiter, Abteilungsleiter aus dem Marketing und Vertrieb, Produktionsleiter und Personalverantwortliche sowie Führungskräfte aus Organisation und Verwaltung. An den entsprechenden Inhalten und Strukturen arbeitet der neu gegründete Programmbeirat, ein Gremium bestehend aus Multiplikatoren, Beratern und Partnern.

Dieser Beitrag ist zuerst auf unserem Schwesterportal marconomy erschienen.

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