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Industrie 4.0 – digitale und reale Welt durchdringen sich

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Internet of Things fließt in PLM-Lösung Windchill ein

Vor diesem Hintergrund ist es ein logischer Schritt, dass PTC in die aktuelle Version 11 seines Product-Lifecycle-Management-Systems (PLM) Windchill auch IoT-Technik aus der ThingWorx-Plattform integriert.Windchill 11 erfasst damit die anfallenden Daten vernetzter Geräte während ihres Betriebs. Von diesen Informationen sollen Planungs-, Konstruktions- und Qualitätssicherungsteams profitieren.

Funktionen, die am intensivsten von Kunden genutzt werden, lassen sich gezielt optimieren; systematische Verbesserungen an speziellen Bauteilen sollen zu höherer Qualität oder niedrigeren Kosten führen, während gleichzeitig die Konstruktionsanforderungen erfüllt werden.

Darüber hinaus gab PTC eine Kooperation mit Bosch Software Innovations bekannt. Die ThingWorx-Plattform von PTC soll mit der IoT-Suite von Bosch integriert werden. Dafür hat Bosch einen M2M-Konnektor (M2M: Maschine-zu-Maschine-Kommunikation) für ThingWorx entwickelt, der das technische Zusammenspiel beider Plattformen ermöglicht. Der Konnektor ist bereits im ThingWorx-Marketplace, einer Art AppStore für die IoT-Plattform, erhältlich.

Fernziele der Kooperation sind die Verbindung und Steuerung heterogenet Anlagen, die schnelle und kostengünstige Entwicklung von IoT-Applikationen sowie die Anpassung der Lösungen an die Bedürfnisse unterschiedlicher Unternehmen und Branchen.

Kooperation mit Bosch: Standards zusammen erarbeiten

Darüber hinaus arbeiten Bosch und PTC bereits im „Track&Trace“-Testbett des Industrial Internet Consortium (IIC) zusammen. Dabei geht es um die Zustandsüberwachung vernetzter Geräte und Werkzeuge wie Funk-Akkuschrauber und Nietpistolen im laufenden Betrieb. Mit Hilfe der erfassten Daten können Produktionsprozesse und die Werkzeugwartung optimiert werden. Bei Unregelmäßigkeiten kann sofort reagiert werden, etwa durch Austausch des betroffenen Gerätes.

Für Dr. Rainer Kallenbach, den Chef von Bosch Software Innovations, stellt diese Zusammenarbeit auch einen Weg dar, um zu den dringend benötigten Standards im Internet der Dinge zu kommen: Das Fließband, das am Anfang der Massenproduktion gestanden habe, sei nur durch standardisierte Schrauben möglich geworden: „In der Zukunft werden Standards nicht mehr am grünen Tisch gemacht, sondern von Open-Source-Communities“, sagte Kallenbach bei der anschließenden Fragerunde mit Journalisten.

Zu Beginn der Veranstaltung hatte PTC-Chef Jim Heppelmann an die Opfer der Anschläge von Paris erinnert. „Unsere Gedanken und Gebete sind bei unseren französischen Freunden“, sagte Heppelmann unter dem Beifall der rund 2.500 Kongressteilnehmer.

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