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Hannover Messe 2020 Industrial Pioneers Summit: KI und ML für Praktiker

| Redakteur: Jürgen Schreier

Der Industrial Pioneers Summit stellt am 22. April 2020 Künstliche Intelligenz und Machine Learning in der Industrie in den Mittelpunkt der Diskussionen. AutoML, Sprachsteuerung, Edge- und Quantencomputing stehen auf der Agenda.

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Im Mittelpunkt des Industrial Pioneers Summit am 22. April 2020 stehen Künstliche Intelligenz und Machine Learning in der Industrie - und zwar aus Praktikersicht.
Im Mittelpunkt des Industrial Pioneers Summit am 22. April 2020 stehen Künstliche Intelligenz und Machine Learning in der Industrie - und zwar aus Praktikersicht.
(Bild: Deutsche Messe)

Künstliche Intelligenz (KI) und Machine Learning (ML) im Maschinen- und Anlagenbau bieten enorme Potenziale für die Entwicklung der industriellen Fertigung. Darum geht es beim Industrial Pioneers Summit am 22. April 2020, 09:00 bis 17:00 Uhr, im Rahmen der Hannover Messe 2020.

Deshalb versammelt der Industrial Pioneers Summit die Vordenker und Umsetzer von KI und ML für die Industrie. Praktiker berichten aus ihren Projekten. Themen sind Small Data vs. Big Data, Edge und/oder Cloud, Sprachsteuerungen für Maschinen, KI und ML im Sondermaschinenbau, Quantencomputing oder AutoML im Maschinenbau.

KI-Koryphäe Toby Walsh gibt sich die Ehre

Zu den Referenten gehören junge Unternehmer wie Theo Steininger von Erium oder Jascha Stein von Omnibot, der den Ex-Chef-Entwickler von Alexa, Jeff Adams, an Bord hat. Sie treffen auf Vertreter von ABB, Dassault Systèmes, Fujitsu, Rittal und Weidmüller. Wissenschaftlich begleitet wird das Treffen von Professor Toby Walsh von der UNSW Australia. Der Australier zählt zu den Koryphäen der Forschung, wenn es um KI und ML geht.

„Der Anspruch des Treffens ist es nicht, KI oder ML in ihre wissenschaftlichen, mathematischen Bestandteile zu zerlegen. Wir wollen nicht mit Formeln, Statistik und Algorithmen um uns schlagen, sondern mit Vertretern aus der Industrie über Anwendungen und Technologien diskutieren, um KI und ML zu entmystifizieren“, erklärt Hubertus von Monschaw, Global Director Automation, Motion & Drives und Digital Ecosystems im Rahmen der Hannover Messe 2020. „Wir stellen KI und ML in den Mittelpunkt, weil es in fünf Jahren ein notwendiger Schritt sein wird, um als Unternehmer weiterhin erfolgreich zu sein.“

Innovationspraktiken von Unternehmen

Das Corporate Innovation-Unternehmen Pioneers hat die erste große Innovationsstudie für Unternehmen in der DACH-Region durchgeführt, um Aufschluss über aktuelle Innovationspraktiken, Herausforderungen und Ergebnisse zu bekommen. Die Studie zeigt, dass 90 Prozent der Unternehmen bereits Innovationsteams, größere Abteilungen oder Einheiten aufgebaut haben, die aktiv am Thema Innovation arbeiten – über interne Teams, Kooperationen mit Startups und anderen Unternehmen oder sogar in Zusammenarbeit mit Wettbewerbern.

Der Begriff „Open Innovation“ bezieht sich auf einen Innovationsansatz, bei dem sich Unternehmen für mehrere externe Quellen öffnen und im Falle einer Startup-Kooperation intern entwickelte Ideen proaktiv mit Start-ups austauschen. Laut Pioneers-Studie arbeiten bereits 88 Prozent der DACH-Unternehmen mit Startups zusammen. Deutsche und schweizerische Unternehmen sind führend mit mehr als 90 Prozent Erfahrung in solchen Kooperationen, während die Alpenrepublik mit 77 Prozent das Schlusslicht bildet. Alle befragten deutschen Betriebe geben an, dass sie in den nächsten zwei Jahren planen, mit Start-ups zu kooperieren.

Neue Technologien sind ein starker Innovationstreiber in jeder Branche. 65 Prozent der Befragten halten die Datenanalyse für einen wichtigen technologischen Innovationstreiber. An zweiter Stelle rangieren Künstliche Intelligenz mit 59 Prozent und Internet of Things mit 59 Prozent. Beide Technologien sind stark von Daten und Dateninfrastruktur abhängig. Weitere relevante Aspekte sind Robotik (32 Prozent), AR/VR (25 Prozent) und Blockchain (16 Prozent).

Download der Studie

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