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Management Statement “IIoT-Plattformen sind kein Selbstzweck“

Was veranlasst ein Unternehmen, das auf einem tendenziell eher entfernteren Fachgebiet etabliert ist, eine industrielle IoT-Plattform zu entwickeln? Und warum können Endanwender möglicherweise genau hiervon profitieren?

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Dominik Deschner arbeitet als Head of Software Development bei Stego Connect.
Dominik Deschner arbeitet als Head of Software Development bei Stego Connect.
(Bild: Stego Connect)

Wenn sich eine erfolgreiche Firma dazu entscheidet, neue unternehmerische Ufer anzusteuern, will dieser Schritt wohl überlegt sein. Das gilt insbesondere dann, wenn das Unternehmen abseits seines Kerngeschäfts Neuland erkundet und damit möglicherweise sogar neue Branchen als Kunden anvisiert. Doch kann sich dieser Mut auch auszahlen.

Warum ein Unternehmen aus Schwäbisch Hall diesen Schritt gewagt hat, wie Anwender hiervon profitieren und einiges mehr, haben wir mit Dominik Deschner, Head of Software Development bei Stego Connect besprochen.

Herr Deschner, erzählen Sie uns doch zunächst in kurzen Worten, wo die Wurzeln Ihres Unternehmens liegen und warum Sie sich mit Stego Connect dem Internet of Things zugewandt haben.

Stego war und ist Spezialist für die Anpassung von Produkten an die Bedürfnisse seiner Kunden. So entstand mit der Entwicklung der ersten dedizierten Schaltschrankheizung Anfang der 80er Jahre unser Geschäftsfeld der Schaltschrankklimatisierung auch und gerade durch an uns gestellte Kundenanforderungen.

Für unsere IIoT-Plattform Stego Connect war es ganz ähnlich. Wenngleich wir - für ein Software-Produkt ungewöhnlich - zunächst mit der Hardware gestartet sind. Der Bedarf eines Großkunden nach einem smarten Temperatur- und Feuchtigkeitssensor auf IO-Link-Basis war die Initialzündung. Wir lösten die gestellte Aufgabe zwar mit Bravour, doch erkannten wir im engen Anwenderkontakt auch, dass in puncto „smart“ noch Luft nach oben ist. Das war Mitte 2019. Das technische Potential von IO-Link sowie das enorme Interesse am Markt ließen in der Folge bei Stego die Entscheidung für den Launch einer IIoT-Plattform reifen. Wir sahen aber auch Skepsis im Markt. Diese bezog sich vor allem darauf, ob IO-Link die Erwartungen in Sachen Industrie 4.0-Tauglichkeit erfüllen kann, da hierfür anwenderseitig viel Know-how aus dem Bereich IT notwendig ist. Mit Stego Connect bieten wir für diese Herausforderung nun die passende Lösung. Insofern knüpfen wir an die Start-up Mentalität unserer Gründerjahre wieder an und übertragen sie auf neues Terrain.

Etwas salopp gefragt: Braucht die Welt wirklich noch eine weitere IIoT-Plattform?

Kein Unternehmen der Welt braucht auch nur eine einzige IIoT-Plattform. Plattformen sind kein Selbstzweck, gesucht sind pragmatische und konkrete Lösungen für betriebliche Problemstellungen.

Mit Stego Connect liefern wir den einfachen und erweiterbaren Einstieg in das IIoT und sind damit Zugpferd für Industrie 4.0-Szenarien. Der Charme unserer Lösung liegt in der Vielseitigkeit der Anwendungsfälle. Wir können jedes IO-Link Gerät innerhalb kürzester Zeit einbinden und in eine Lösung aufnehmen. Das bekommt auch ein Laie ohne Kenntnisse in Cloud-Computing oder Softwareentwicklung hin. Somit sind wir vielmehr Lösungs- denn Plattformanbieter.

Digitalisierung wird damit ein Stück weit demokratisiert und ist auch für den Mittelständler leichter umsetzbar. Gerade im Mittelstand stehen oftmals nicht die Ressourcen für IIoT-Anwendungen zur Verfügung. Das bezieht sich in erster Linie auf das Personal. Ideen und Anwendungsfelder sind zu Hauf vorhanden. Doch muss dieses Potential mit einer schlanken, leichtgewichtigen Lösung erst gehoben werden. Hier kommen wir mit Stego Connect ins Spiel.

Es steckt also auch für KMU viel Potenzial im Industrial Internet of Things. Wie gelingt ein kosteneffizienter Einstieg und welche Rolle spielt hierbei der Plug-and-Connect-Ansatz?

IO-Link war in gewisser Weise unser IIoT Erweckungserlebnis. Wir sehen in diesem Kommunikations-Protokoll die ideale Träger-Technologie für das, was wir gerne „Plug & Connect“ nennen. Was wir alle im Bereich Personal Computing erlebt haben mit Plug & Play, schwappt mit einigem Abstand auch in die industrielle Sphäre.

Die Einfachheit, mit der sich die IO-Link Aktoren und Sensoren integrieren lassen, ist nativ schon ordentlich, gute Gene sozusagen. Dennoch, mit unserer IIoT-Plattform machen wir das Geräte-Onboarding nochmals einfacher und auch übersichtlicher für den Anwender. Da hilft beispielsweise eine Mapping-Funktion dem User dabei, die Übersicht auch bei weitverzweigten Applikationen zu behalten. Unser Ansatz ist der leichte Einstieg, mit minimalem finanziellen Aufwand. Unser Mietmodell ist bewusst simpel gehalten. Überdies gibt es Hardware-seitig die völlige Freiheit bei der Herstellerwahl der IO-Link Devices. Das kommt gut an, denn somit steht unseren Anwendern die ganze Bandbreite von IO-Link zur Verfügung. Es kann also nach Herzenslust kombiniert werden. Auf dieser Basis sind mit Stego Connect beispielsweise komplexe Condition Monitoring Szenarien schnell und einfach erstellt. Ganz ohne Programmier-Kenntnisse: von der Sensor- beziehungsweise Aktor-Ebene über die Edge-Instanz in die Cloud.

Was unterscheidet die IIoT-Plattform Stego Connect von Konkurrenzprodukten?

Bei der heterogenen Landschaft im IIoT ist es nicht leicht, den oder die Konkurrenten zu identifizieren. Wenn wir uns die Botschaften im IIoT-Markt anschauen, zum Beispiel „… vom Sensor in die Cloud …“. Dann sagen wir: „Ja, genau! Und von der Cloud wieder zurück zum Aktor. Diesen parametrieren, in Workflows integrieren und mit Steuerbefehlen beaufschlagen.“ Da gehen wir mit Stego Connect sozusagen den ganzen Weg. Diese Vollintegration ist für den Anwender enorm wichtig. Das bedeutet, dieser benötigt keine drei unterschiedlichen Lösungen, die erst mal eingerichtet und aufeinander abgestimmt werden müssen. Sondern Stego Connect funktioniert out of the box. Somit kommen wir schnell vom Problem zur Lösung und sparen damit nicht nur Kosten durch reduzierte Projektlaufzeiten, sondern fangen schon viel früher damit an, Mehrwerte zu generieren.

In Ihren kühnsten Vorstellungen: Welche zukünftigen Anwendungen können Unternehmen mit Ihrer IIoT-Plattform realisieren?

Heute können unsere Anwender IO-Link Geräte in die Cloud bringen, Daten sammeln, Parametrieren und Workflows erstellen. Damit lassen sich nahezu beliebig viele unterschiedliche IIoT-Anwendungsfälle realisieren. In der Zukunft wollen wir mit der Hilfe starker Partner fertige Lösungen anbieten, die entsprechend der Stego Connect Philosophie nur angesteckt werden und dann aus dem Stand funktionieren, „Plug & Connect“ eben.

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